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SPIELFELD
12.08.2019

Joma: Anziehender Neuzugang

Die TSG hat einen neuen Ausrüster – und neue Kleider: In dieser Saison wird der Klub erstmals vom spanischen Sportartikelhersteller JOMA ausgerüstet. SPIELFELD stellt Euch die Marke vor, zeigt die Trikots und erklärt, wie der Auswahlprozess abläuft.

Was bietet der neue Ausrüster JOMA der TSG und ihren Fans?

Es ist nicht zu übersehen: Die spanische Kultmarke aus Toledo hat der TSG einen neuen Stil verpasst – die Spieler haben zahlreiche stylische Outfits zur Auswahl. Davon profitiert der gesamte Verein, denn die Partnerschaft zwischen Hoffenheim und JOMA sieht vor, dass alle Teams des Klubs – von den Bundesliga-Profis über die Jugend bis zu den Frauen – mit Textilien der international renommierten Marke ausgestattet werden. Die Vereinbarung wurde bis zum 30. Juni 2023 geschlossen.

"JOMA gehört zu den Top-Ten der weltweit führenden Sportmarken und ist bekannt für besonders sportive, kreative Kollektionen mit innovativem Design. Wir freuen uns, einen Trikotpartner präsentieren zu können, der mit seinen ambitionierten Zielen ideal zu uns passt", sagt Dr. Peter Görlich, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim. "JOMA ist eine ebenso aufstrebende, moderne Marke wie wir."

Hoffenheim ist der erste Bundesligist, der von der spanischen Marke ausgestattet wird. Für JOMA-Geschäftsführer Alberto Lopez ein wichtiger Schritt: "Die Kooperation mit der TSG Hoffenheim mit ihrem Streben nach Innovation ist für uns sehr inspirierend. Wir haben bereits in kurzer Zeit eine starke Zusammenarbeit aufgebaut. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch stärker werden. Beide Partner wollen mit exzellenten Leistungen Maßstäbe setzen. Unser Engagement richtet sich stets auf Design, Qualität und bei der TSG speziell auf Technologieinnovation."

Wen stattet JOMA noch aus und seit wann gibt es die Marke?

JOMA kann sich bei der Einkleidung der TSG auf jahrzehntelange Erfahrung im Profi-Fußball und Spitzensport verlassen. Das 1965 gegründete Unternehmen etablierte sich schnell als Ausrüster diverser Mannschaften und Verbände und erfreute sich auch im Fußball großer Beliebtheit. 1988 nahm JOMA den Spanier Rafael Martín Vázquez unter Vertrag – einen der großen Stars von Real Madrid. Ihm folgte ein Jahr später die Real-Legende Emilio Butragueño. Es war bekannt, dass JOMA auch Fußballschuhe in bester Qualität produziert. 1998 startete die Marke dann die aufsehenerregende Kampagne "EL COLOR EN EL FÚTBOL" (deutsch: "Die Farbe im Fußball") und revolutionierte den Weltmarkt der Fußballschuhe. Bunte Schuhe waren nun überall präsent, Star-Stürmer Fernando Morientes etwa überraschte mit roten Schuhen im weißen Dress Real Madrids.

Mittlerweile ist JOMA nicht nur Partner bekannter Sportgrößen und renommierter Verbände wie den Handball-Nationalmannschaften Spaniens und Kroatiens, sondern kleidete bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gleich neun Olympische Komitees ein (unter anderem Spanien, Portugal und Mexiko) und tritt auch als Ausrüster zahlreicher internationaler Top-Klubs in Erscheinung: So vertrauen auch der FC Villarreal, FC Getafe, Swansea City und Sampdoria Genua der Marke.

Was macht die TSG-Trikots so besonders?

In der Vorbereitung war die neue Kollektion schon zu sehen. Und sofort wurde klar: Das Kult-Unternehmen aus Toledo hat der TSG in der ersten Saison unter Cheftrainer Alfred Schreuder eine passende Linie entworfen: neu, modisch, mutig. Das Ziel ist klar – und deckungsgleich: Hoffenheim und JOMA wollen sportlich und optisch überzeugen sowie neue Maßstäbe setzen. Die drei Jerseys der TSG sind echte Hingucker: Innovation, die anzieht! Dabei wird mit der mittlerweile elf Jahre alten Bundesliga-Tradition natürlich nicht gebrochen: Das Home-Trikot erstrahlt im bekannten Hoffenheim-Blau – getreu dem Motto: "ALLES NEU, DOCH UNSER BLAU BLEIBT!"

Viele Details sorgen jedoch für ein noch nie dagewesenes Trikot-Design. Kragen und Ärmel sind mit weißen Applikationen verziert, der größte Blickfang ist aber das auf der Vorderseite eingearbeitete geometrische Muster – es wird von oben nach unten größer und durch weiße und eisblaue Highlights noch einmal in den Vordergrund gerückt. 

Eine Neuerung ist das Away-Trikot der JOMA-Kollektion: Erstmals spielt die TSG in einem trendigen Mint-Ton. Das edle und doch frische Design wird durch dunkelgrüne Elemente vollendet: Kragen, JOMA-Logo und seitliche Linien des Trikots sind eingefärbt. Die Grundgestaltung des Third-Trikots gleicht der des Away-Trikots, farblich dürfen sich die TSG-Spieler und -Fans aber auf eine klassisch elegante Variante freuen: Die Grundfarbe schwarz wird an den Ärmeln und der Hose durch ein – das puristische Gesamtdesign perfekt abrundende – Anthrazit ergänzt. Das weiße, mit blauen Applikationen an Schultern und Ärmeln aufgewertete Torwarttrikot rundet die Kollektion perfekt ab. 

Wer gestaltet die TSG-Trikots und sucht sie aus?

Die Trikots der TSG haben eine große Bedeutung für Klub, Spieler und Fans. Darum liegt hinter Auswahl und Design auch ein langwieriger Prozess. Bereits rund ein Jahr vor der Trikot-Präsentation beginnt hinter den Kulissen die Planung. "Intern werden Ideen, Wünsche und Vorstellungen zusammengetragen, die wir unserem Ausrüster präsentieren. Beteiligt sind das Merchandising, unser Zeugwart Christian Seyfert und auch Geschäftsführer Dr. Peter Görlich", sagt Antonius Abdel Malik, Mitarbeiter im Merchandising und Lizenzen bei der TSG.

Beraten wird über die Trikot-Farben, die Designs und den Stil: Soll die gesamte Trikot-Kollektion eher ausgefallen oder schlicht sein? Wird es ein extravagantes Shirt geben? Wichtig ist aber auch, ob die Farben sich so voneinander unterscheiden, dass man gegen jeden der anderen 17 Bundesligisten antreten kann. Eine Sammlung mit den Wünschen und Vorstellungen der TSG wird dann an JOMA geschickt, die sich nach ein paar Wochen mit einer Trikot-Präsentation zurückmelden. Ein Tross der TSG nimmt die Vorschläge im spanischen Hauptquartier unter die Lupe, nimmt Anpassungen vor und stimmt sich vor Ort mit den Designern ab.

Nach mehreren Entwürfen steht die Trikot-Kollektion dann etwa im August fest. "Wir lassen verschiedene Ideen einfließen: Was liegt national und international im Trend? Welche Farben und Designs waren in den vergangenen Jahren bei unseren Fans beliebt? Was passt zu unserem Image?" Jedes TSG-Trikot ist also speziell für die TSG gefertigt und keine Ware von der Stange. Der Aufwand hat sich gelohnt – die diesjährige Auswahl kommt bei Spielern und Fans extrem gut an. Das Heimtrikot ist wie in jedem Jahr der Verkaufsschlager, die beiden anderen Modelle liegen Kopf an Kopf.

"Auch von den Spielern ist das Feedback super. Sie schätzen die Qualität und den Style. Das ärmellose Trainingsshirt ist eine Neuheit und sie tragen es vor allem bei den sommerlichen Temperaturen natürlich gern. Auch die Farbe Mintgrün gefällt allen, obwohl sie ein Novum bei der TSG ist", sagt Abdel Malik. Ein besonderer Clou sind auch die Nummern: Sie kommen von einem Anbieter aus der Region, mit dem die TSG zusammenarbeitet, und machen das Design nochmals individueller.

Wo, in welchen Größen und zu welchen Preisen sind die Trikots erhältlich?

Die Trikots sind in den Größen 104 bis 5XL verfügbar, vom Home-Trikot gibt es auch eine Variante für die Frauen. Mit einem Preis von 79,95 Euro liegt das Shirt unter dem Bundesliga-Durchschnitt, die Kinder-Version liegt bei 59,95 Euro. Zu besichtigen und erwerben ist die Kollektion im neu gestalteten TSG-Fanshop in der PreZero Arena und natürlich auch rund um die Uhr im TSG-Onlineshop auf.

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