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AKADEMIE
01.04.2019

Perfekte Woche für U15 / U16 schlägt Sandhausen

Mit einem 3:1-Erfolg gegen die U17 des SV Sandhausen hat die U16 von Trainer Kai Herdling nicht nur den dritten Sieg im dritten Oberligaspiel 2019 eingefahren, sondern auch den Rückstand auf Spitzenreiter SC Freiburg verkürzt. Eine Sechs-Punkte-Woche liegt hinter der U15: Nach dem Erfolg im Spitzenspiel unter der Woche beim VfB Stuttgart schlugen die 2004er der TSG am Sonntag auch noch den SV Wehen Wiesbaden. Ein ganz wichtiger Sieg gelang auch der U14 in ihrem Heimspiel gegen die U15 des FC Esslingen. Mit Niederlagen kehrten hingegen die U13 und die U12 von ihren Auswärtsspielen zurück.

U23 | Regionalliga Südwest

1.FSV Mainz 05 II – TSG 1899 Hoffenheim II 2:2 (0:0) Bericht

U19 | A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest

TSG 1899 Hoffenheim – Karlsruher SC 3:2 (2:0) Bericht

U17 | B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest

SpVgg Unterhaching – TSG 1899 Hoffenheim 1:1 (0:0) Bericht

U16 | B-Junioren-Oberliga Baden-Württemberg

TSG 1899 Hoffenheim II – SV Sandhausen 3:1 (0:0)

Die U16 marschiert unbeirrt durch 2019 und fuhr auch im dritten Pflichtspiel einen Sieg ein. Beim 3:1 gegen die U17 des SV Sandhausen, die vor der Partie noch mit dem Bundesliga-Aufstieg kokettiert hatte, war alles geboten: Führungswechsel, Joker-Tore und ein Platzverweis.

Das Team von Trainer Kai Herdling begann gut und hatte in der Anfangsviertelstunde mehr vom Spiel, ehe sich die Hardtwälder ebenfalls reinbissen. Nach torlosen ersten 40 Minuten schlug der SVS dann vom Wiederanpfiff weg in Person von Sercan Tohum zu. „Wir haben uns schnell wieder gefangen und es ab der 50. Minute richtig gut gemacht“, lobte Herdling die Mentalität seiner Truppe, die ab der 61. Minute in Überzahl spielte – Maximilian Krüger hatte wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen – und diesen Umstand eiskalt ausnutzte.

Zunächst glich Nick Breitenbücher auf Zuspiel des eingewechselten Elias Mehr aus (66.) und schob sich mit seinem siebten Treffer auf Rang drei der Oberliga-Torjägerliste. Nur fünf Minuten später traf der ebenfalls eingewechselte Adonis Krasniqi – wiederum auf Zuspiel von Elias Mehr – zur Führung. In der Nachspielzeit setzte Krasniqi nach schönem Doppelpass mit Luka Ðurić, der auch das 1:1 eingeleitet hatte, den Schlusspunkt. „Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt, aber davon unabhängig war das ein starker Auftritt unserer Jungs, die das Spiel mit viel Leidenschaft und Emotionen gedreht haben“, lobte Herdling seine Elf nicht nur für die drei Punkte, sondern vor allem für die willensstarke Art und Weise.

Hoffenheim: Böff – König, Campanile, Unrath, Ollinger (54. Hausmann), N. Mehr (46. Galjen), V. Lässig, Ðurić, Bähr (50. E. Mehr), Breitenbücher, T. Çalhanoğlu (54. A. Krasniqi).
Sandhausen: Büsken – Wolf, Wekesser, Özdemir, Job, Schwab (50. Camaj), Krüger, Specht (68. Fitze), Xhaka, ), Schmidt (63. Franz), Tohum (72. Brauch).
Tore: 0:1 Tohum (41.), 1:1 Breitenbücher (66.), 2:1 Krasniqi (71.), 3:1 Krasniqi (80.+2). Karten: Rot für Krüger (61.).

U15 | C-Junioren-Regionalliga Süd

TSG 1899 Hoffenheim – SV Wehen Wiesbaden 3:0 (2:0)

Nach dem umjubelten Sieg im Topspiel am Mittwochabend beim VfB Stuttgart stand vier Tage später schon die nächste Bewährungsprobe an. In der heimischen Akademie-Arena war bei sommerlichen Temperaturen der SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Der Gegner befindet sich im Abstiegskampf, trat jedoch im Vergleich zum Hinspiel verbessert auf und verlangte der TSG somit alles ab.

In die Karten spielte der Heller-Elf jedoch die frühe Führung durch Tom Bischof, der von Umut Tohumcu mustergültig bedient wurde. In der Folge versäumten es die Kraichgauer, hinter die Abwehrkette der Gäste zu kommen. Auf der anderen Seite kam Wehen durch einzelne Vorstöße und Flanken zu ersten Möglichkeiten. Noch vor der Pause gelang es der TSG jedoch, auf 2:0 zu erhöhen: Einen Eckball verlängerte Kapitän Tohumcu in die Mitte, wo Innenverteidiger Thomas Bauer den Ball mit der Brust über die Linie drückte.

In der zweiten Halbzeit hätten Tohumcu, Bischof und Louis Knapp auf 3:0 stellen können, doch sie vergaben allesamt. Auch eine Gelb-Rote Karte für die Gäste neun Minuten nach Wiederanpfiff brachte nicht die notwendige Ruhe ins Spiel der Heller-Elf. Beinahe wäre der SVWW sogar in Unterzahl zum Anschlusstreffer gekommen, aber nach einem Solo und einem Querpass verpasste der Wehener Stürmer am langen Pfosten.

Nachdem Eren Akgeyik nach Flanke von Felix Hagmann kurz zuvor noch per Kopfball aus fünf Metern eine der größten Torchancen liegengelassen hatte, machte Tohumcu sechs Minuten vor Schluss endlich den Deckel drauf, als er vom eingewechselten Luis Baumert bediente wurde und im Eins-gegen-Eins gegen den Wehener Torwart die Ruhe behielt. Der Kapitän war somit an allen drei Treffern als Vorlagengeber oder Schütze beteiligt.

U15-Cheftrainer Heller war nur bedingt mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Das war heute kein besonders gutes Spiel von uns. Der Gegner hat offensiv seine Qualitäten zu häufig zeigen dürfen. Trotzdem sind wir mit den zwei Siegen sehr gut durch die Englische Woche gekommen.“ In der Tabelle rückte die TSG bis auf einen Punkt an Tabellenführer VfB Stuttgart heran und überholte Eintracht Frankfurt, sodass die Heller-Truppe nun Zweiter ist.

Hoffenheim: Petersson – L. Weik, Knapp, Bauer, Leuze, Liyew, Akgeyik (65. Weiland), Bischof, Ebert (49. Baumert), Tohumcu, Hagmann (57. Iorga).
Wehen Wiesbaden: Ammon – Kohlstadt, Demir, Karasavvidis, Sahraee, Adu (43. Urbich), Ruklic (56. Krasnik), Koch, Kavira (61. Cvrlje), Costa (47. Karin), Arnhold.
Tore: 1:0 Bischof (2.), 2:0 Bauer (34.), 3:0 Tohumcu (64.). Karten: Gelb-Rot für Arnhold (44.).

U14 | C-Junioren-Oberliga Baden-Württemberg

TSG 1899 Hoffenheim II – FC Esslingen 4:2 (2:0)

Ein ganz wichtiger Dreier gelang der U14 mit dem 4:2-Erfolg gegen die U15 des FC Esslingen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Haag überzeugte dabei voll und ganz. Durch ihre dominante Spielweise verdiente sie sich den Erfolg gegen den FCE, gegen den sie in der Hinrunde noch das Nachsehen hatte. Immer wieder gelangen den Kraichgauern schöne Spielzüge. Leonard Krasniqi aus der U13 und U15-Leihgabe Matti Bunk per Elfmeter waren die Torschützen in der ersten Halbzeit, nach der die TSG mit 2:0 in Führung lag. 

Nach der Halbzeit erhöhte zunächst Livio Falco auf 3:0, ehe die Gäste per Strafstoß zu ihrem ersten Treffer kamen. TSG-Joker Reza Hoseni stellte dann nur vier Minuten nach seiner Einwechslung den alten Abstand wieder her. Das zweite Tor der Esslinger fiel in der Schlussminute.  Haag war am Ende glücklich mit dem Auftreten seines Teams und dem Ergebnis: "Die Stimmung nach dem Spiel war gelöst und man hat das Gefühl, dass ein neuer Abschnitt der Saison beginnt. Wir wollen das Selbstbewusstsein und die gute Stimmung aus den letzten Spielen mitnehmen und nutzen, um die individuelle Entwicklung in den kommenden Wochen weiter voranzutreiben."

Hoffenheim: Dreier – Acker, Wagensommer, Drexler, Bunk (50. Katich), Kaiser, Dagdeviren (48. Tacca), Hajrizaj, Lüderwald, L. Krasniqi (64. Hoseni), Falco (70. Strobl).
Esslingen: Neaime – Erarslan (36. Wünsch), Calcali, Schwarz, Beyrer, Sengönül (36. Micko), Samarin, Hannak, Nagy (36. Spoljaric), Petrovic (36. Mouhssine), Eroglu.
Tore: 1:0 L. Krasniqi (23.), 2:0 Bunk (26., Elfmeter), 3:0 Falco (39.), 3:1 Eroglu (60., Elfmeter), 4:1 Hoseni (68.), 4:2 Mouhssine (70.).

U13 | C-Junioren-Landesliga Rhein/Neckar

TSG 62/09 Weinheim – TSG 1899 Hoffenheim III 4:2 (1:1)

Eine 2:4-Niederlage musste die U13 im Topspiel der C-Junioren-Landesliga beim Tabellenführer TSG 62/09 Weinheim hinnehmen. Die 2006er der TSG kamen schwer ins Spiel und ließen es in der ersten Halbzeit vor allem an Mut in ihrem Spiel fehlen. So wurden zu wenig Bälle gefordert und die Mannschaft des Trainertrios Pascal Söll, Lennart Strufe und Denis Bindnagel kam zu selten in die Zweikämpfe. Dennoch gelang ihr nach 0:1-Rückstand kurz vor der Pause noch durch U14-Leihgabe Moritz Hütter der Ausgleich.

Die Halbzeitansprache schien dann Früchte zu tragen, denn in die zweiten 35 Minuten starteten die Kraichgauer stark verbessert. Sie verteidigten nun viel aggressiver und eroberten dadurch häufig den Ball. Der mutigere Auftritt wurde dann auch mit der 2:1-Führung durch Max Klein, ebenfalls eigentlich U14-Spieler, belohnt. Trotz der klaren Leistungssteigerung der TSG kamen die Gastgeber jedoch zum Ausgleich und drehten anschließen die Partie wieder zu ihren Gunsten. Am Ende hieß es 4:2 für den Landesliga-Tabellenführer. „Phasenweise haben wir den Gegner durch unser starkes Auftreten in der zweiten Halbzeit dominiert, daher bin ich trotz der Niederlage insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung unserer Jungs“, sagte TSG-Trainer Söll.

Weinheim: Kallis – Cellary, Sahin, Somberg, Yasar, Babic, Lorenzo, Bauer, Maier, Carrascal-Redondo, Gojani / Atak, Thielking, Jüllich, Yöndem..
Hoffenheim: Popp – Balonier, Hütter, Velikis, Ofosu, Mlinarić, Träger, Jung, Schierle, Sen, Onos / Taschetta, Sen, Hetemaj, M. Klein.
Tore: 1:0: Bauer (22.), 1:1 Hütter (34.), 1:2 M. Klein (58.), 2:2 Maier (62.), 3:2 Bauer (67.), 4:2 Babic (70.+2).

U12 | Testspiel

SpVgg Greuther Fürth – TSG 1899 Hoffenheim 3:2 (0:1, 2:0, 1:1)

Ein Testspiel über drei Mal 25 Minuten bestritt die U12 der TSG bei der SpVgg Greuther Fürth. Die 2007er-Jungs von Trainer Arne Stratmann nahmen dabei früh das Geschehen in die Hand und hätten schon nach zwei Minuten in Führung gehen können. Kurz danach machten sie es jedoch besser und erzielten das 1:0. Im Anschluss hatten die Stratmann-Jungs jede Menge hochkarätige Chancen, um das Ergebnis früh deutlich zu gestalten.

Ab der ersten Fürther Großchance, die von der TSG-Defensive in letzter Sekunde noch geblockt werden konnte, waren die Gastgeber besser in der Partie. Hinzu kam, dass die TSG-Talente im zweiten Drittel einen Gang zurückschalteten. Nach einem Eckball fiel dann zunächst der Ausgleich, ehe ein Rückpass der TSG auf den eigenen Torwart versprang und am Keeper vorbei ins Tor trudelte.

Mit dem 1:2-Rückstand ging die Stratmann-Truppe also in das Schlussdrittel und ihr war anzumerken, dass sie das Spiel unbedingt drehen wollte. Nach zehn Minuten gelang durch einen Schuss aus der zweiten Reihe dann auch das 2:2. Nun war die TSG wieder am Drücker und hätte durchaus in Führung gehen können, doch kurz vor dem Ende waren es die Fürther, die den 3:2-Siegtreffer erzielten.

U12-Cheftrainer Stratmann war mit dem Auftritt seiner Truppe nicht hundertprozentig zufrieden: „Betrachtet man die vollen 75 Minuten, war das heute etwas zu wenig von uns – besonders vor dem Tor. Wir waren wie des Öfteren in dieser Saison zu unkonzentriert vor dem Tor. Daran werden wir noch härter arbeiten.“ Eine verdiente Niederlage hatte Stratmann dennoch nicht gesehen. „Ich würde sagen, die Niederlage war eher etwas unglücklich, wenn man den gesamten Spielverlauf und die Chancen betrachtet.“

 

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