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CAMPUS
19.01.2016

Neunmeter-Killer Max Weiß sichert U12 Turniersieg

Einen verdienten Turniersieg hat die U12 beim 20. adidas-Cup in Maximiliansau eingefahren. Getrübt wurde der Titelgewinn allerdings durch Verletzungen von gleich zwei TSG-Talenten. Einen Tag später trat die U12 beim Hallen-Masters in Lampertheim an – und landete auf Platz sechs.

In Maximiliansau hatten es die Hoffenheimer U12-Junioren in einer schweren Gruppe zunächst mit Grasshopper Zürich zu tun. Beim 2:2 gegen die Schweizer vergab die Mannschaft von Trainer Paul Tolasz die ersten drei Punkte noch durch Nachlässigkeiten im Zweikampfverhalten. Besser machte sie es in der folgenden Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach einer ordentlichen Partie, in der nur die Chancenverwertung etwas zu wünschen übrig ließ, siegte die TSG mit 1:0.

Die einzige Niederlage im gesamten Turnierverlauf setzte es dann gegen Hertha BSC Berlin – und das lag vor allem an der Anfangsphase, die das Team etwas verschlafen hatte. Zwar steigerten sich die Jungs in der Folge, sodass sie zu einigen hochkarätigen Chancen kamen, doch mehr als Pfosten- und Lattentreffer waren nicht drin. Zu allem Überfluss verletzte sich bei einem Zweikampf an der Bande auch noch Felix Hagmann, für den das Turnier daraufhin beendet war.

Den Ärger über die Niederlage und die Verletzung ihres Mitspielers ließen die Jungs dann im abschließenden Gruppenspiel gegen den SV Sandhausen heraus. Mit 5:0 schickten sie den Lokalrivalen von der Platte und standen im Viertelfinale, das sie ebenfalls hochverdient und deutlich mit 4:0 gegen den FC Basel gewannen.

Zwei Ausfälle durch Verletzungen

Spannender wurde es dann im Halbfinale gegen den SC Freiburg. Nach einer schnellen 2:0-Führung der TSG verletzte sich Tom Bischof schwer, sodass Tolasz der nächste Spieler fehlte. Da sich die Wechselmöglichkeiten dadurch stark verringert hatten, machte sich zum Ende der Begegnung die Müdigkeit bemerkbar. Die Folge: Freiburg traf noch zwei Mal, und es ging ins Neunmeterschießen. Dort sicherte TSG-Keeper Max Weiß seiner Mannschaft den Finaleinzug.

Im Endspiel heiß der Gegner wieder Hertha – nur diesmal mit dem besseren Ende für die TSG. In einer abwechslungsreichen Partie mit Chancen auf beiden Seiten blieben die Tore jedoch aus. Erneut musste also das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen und erneut schlug die Stunde von Max Weiß. Der Torwart parierte zwei Neunmeter, und der Siegerpokal gehörte der TSG. Matti Bunk wurde außerdem als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

„Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Trotz Verletzungspechs haben alle Jungs gefightet und sich den Sieg verdient“, sagte Tolasz, dessen Gedanken jedoch sofort bei den verletzten Spielern waren. „Wir hoffen sehr, dass beide schnell wieder gesund werden.“

Viertelfinal-Aus nach offenem Schlagabtausch

Einen Tag nach dem Triumph von Maximiliansau stand für die U12 im südhessischen Lampertheim das Hallen-Masters auf dem Programm. Nach Siegen gegen die U13 des Gastgebers sowie die U12-Teams des 1.FC Kaiserslautern und von Dynamo Dresden mussten die von Co-Trainer Arne Stratmann betreuten Talente in ihrer Gruppe noch Niederlagen gegen Hertha BSC Berlin und Darmstadt 98 einstecken.

Für das Viertelfinale reichte es aber trotzdem. Gegen Mainz 05 kam dann jedoch das Aus. Trotz eines starken Auftritts der TSG-Kicker und eines offenen Schlagabtausches hieß es am Ende 1:3. Im Spiel um Platz fünf ging es dann wieder gegen den Darmstädter Nachwuchs. Erneut wussten die Jungs spielerisch zu überzeugen, nur die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte. Und so kam es, wie es kommen musste: Kurz vor Schluss schoss Darmstadt das 1:0 und die TSG auf Platz sechs.

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