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CAMPUS
24.09.2016

Zwei Nachspielzeit-Tore – U19 siegt in Ingolstadt

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist der U19 beim FC Ingolstadt wieder ein Erfolgserlebnis geglückt. Mit 3:1 (0:1) entschied die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco die intensive Partie für sich. David Otto (Bild) mit einem Doppelpack sowie Meris Skenderović mit dem Schlusspunkt sorgten für die drei Punkte.

Es geht doch! Nachdem die U19-Junioren der TSG zuletzt gegen Bayern München, Nürnberg und Augsburg drei Mal hintereinander gegen bayerische Teams verloren hatten, glückte der Tedesco-Truppe gegen den FC Ingolstadt der ersehnte Sieg. Das 3:1 (0:1) war jedoch schwer erarbeitet. „Es war ein harter Kampf, in dem uns Ingolstadt alles abverlangt hat“, sagte Tedesco.

Zunächst lief die Partie eigentlich so wie die vergangenen drei auch: Die TSG spielte ordentlichen Fußball, kam auch immer wieder zu guten Chancen, doch es wollte kein Tor gelingen, und so war es irgendwann der Gegner, der in Führung ging. Denn in der 23. Minute war genau das passiert. Einen Foulelfmeter verwandelte FCI-Angreifer Amar Suljic zum 1:0.

Den Gastgebern spielte das in die Karten und so verlegten sie sich in der Folge immer wieder darauf, das Spiel zu verzögern, um Zeit für sich zu gewinnen. „Die effektive Spielzeit war sehr gering, aber wir haben alles in allem trotzdem die Ruhe bewahrt“, sagte Tedesco. Zunächst reichten seiner Mannschaft jedoch auch beste Chancen nicht für den verdienten Ausgleich. So scheiterte unter anderem David Otto frei vor dem FCI-Tor. Und so blieb es bei der Ingolstädter Führung zur Halbzeitpause.

Doğan nach bösem Tritt verletzt raus

In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild: Die TSG mühte sich und erhöhte sogar noch mal die Schlagzahl, der FCI jedoch wehrte sich und versuchte, mit allen Mitteln das 1:0 über die Zeit zu retten. Dies gelang den Gastgebern jedoch nur bis zur 65. Minute. Dann nämlich bugsierte Otto einen seitlichen Freistoß per Kopf ins Ingolstädter Tor.

Nun wollten die A-Junioren der TSG die vollen drei Punkte und griffen weiter wütend an, zunächst jedoch ohne Ertrag. In der 84. Minute schwächte sich der FCI dann selbst: Einen langen Ball auf den eingewechselten Stürmer Serhat Imsak fing TSG-Torhüter Isa Doğan ab, doch Imsak zog durch und erwischte Doğan böse. Die Folge: Rote Karte für den FCI-Angreifer und Doğan musste verletzt ausgewechselt werden.

Vier Punkte Rückstand auf Platz eins

In Überzahl belohnte sich die TSG dann spät für ihr Engagement. Aufgrund der vielen Verzögerungen und einiger Verletzungsunterbrechungen ließ der Schiedsrichter entsprechend lange nachspielen, und in der vierten Minute der Nachspielzeit schlug die TSG schließlich doch noch zu. Einen langen Ball klärte ein Ingolstädter Innenverteidiger unzureichend, sodass Otto per Kopfball-Heber zum 2:1 traf. Nur eine Minute später versenkte Meris Skenderović einen Konter über den eingewechselten Florian Weidner zum 3:1.

„Wir sind heute für unsere harte Arbeit belohnt worden. Ich hoffe, dass jetzt der Knoten bei uns geplatzt ist“, sagte Tedesco. Durch die Ausrutscher der Konkurrenz - Bayern München musste eine Niederlage hinnehmen, Kaiserslautern sich mit einem Unentschieden begnügen - beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze nun nur noch vier Punkte.

 

FC Ingolstadt – TSG 1899 Hoffenheim 1:3 (1:0)
Ingolstadt: Kunze – Elm, Gerlspeck, Förtsch, Langen, Pöllner (80. Kryeziu), Weiß (84. Kraus), Tobias, Senger, Kaya (73. Dannemann), Suljic (60. Imsak).
Hoffenheim: Doğan (84. Klante) – Amade, Schaffer, Weber, Politakis, Wöhrle (68. Schorn), Tomas, Kwarteng (50. Weidner), Otto, Skenderović, Karlein (72. Lässig).
Tore: 1:0 Suljic (23./Foulelfmeter), 1:1 Otto (65.), 1:2 Otto (90.+4). 1:3 Skenderović (90.+5). Zuschauer: 75. Schiedsrichter: Christian Ballweg (Mannheim). Karten: Rot für Imsak (Ingolstadt/84.); Gelb für Kaya, Kryeziui (beide Ingolstadt) / Schaffer, Schorn (beide Hoffenheim).

 

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