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CAMPUS
10.03.2015

Benedikt Gimber: Pauken fürs Abi im Krankenhaus

Der Verdacht hat sich leider bestätigt: Benedikt Gimber, Innenverteidiger der U19, hat sich beim 6:1-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den 1.FC Saarbrücken neben einer Gehirnerschütterung auch den Bruch des Außenknöchels im rechten Fuß zugezogen. Der Junioren-Nationalspieler wird drei Monate ausfallen.

Der Zusammenprall mit Saarbrückens Jens Meyer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ließ bereits eine Gehirnerschütterung erahnen, als Gimber mit hängendem Fuß vom Platz getragen wurde, stand Schlimmeres zu befürchten. Am Samstagabend kam dann bereits die Diagnose – und die Gewissheit, dass die Saison für den 18-Jährigen gelaufen ist.

„Das tut mir unheimlich Leid für Bene“, sagt sein Trainer Julian Nagelsmann, der ihn bereits in der Klinik in Heidelberg-Schlierbach besucht hat. „Er hatte gerade als U18-Spieler eine Einladung für den Lehrgang der U19-Nationalmannschaft erhalten und wird dort ebenso nicht dabei sein können, wie bei einem eventuellen Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Außerdem befand er sich gerade in der Vorbereitung für das Abitur.“ Im September war Gimber mit der Fritz-Walter-Medaille als bester deutscher Spieler seines Jahrgangs ausgezeichnet worden.

Am Mittwoch wird Gimber in Schlierbach operiert, erst dann wird die Schwellung entsprechend abgeklungen sein. Ihm wird eine Platte am Außenknöchel eingesetzt, um den Bruch zu stabilisieren, für die kommenden sechs Wochen darf er das rechte Bein nicht belasten.

Für den Schüler des Wilhelmi-Gymnasiums stehen kommende Woche Abitur-Prüfungen an. Am Mittwoch geht es mit Deutsch los, gefolgt von Mathe am Donnerstag. Damit Gimber im Krankenbett ordentlich pauken kann, hat „Anpfiff ins Leben“ den regelmäßigen Besuch seines Mathe-Lehrers aus der Akademie, Volker Hoffmann (Bild), organisiert.

Wir wünschen Benedikt Gimber viel Erfolg bei seinen schriftlichen Prüfungen und dass sein Heilungsprozess bestmöglich verläuft!

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