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CAMPUS
07.08.2014

Auftakt in den Junioren-Bundesligen / U19 will den Start-Spieß umdrehen

Es geht wieder los in den Junioren-Bundesligen. Am zweiten August-Wochenende starten die U19 und die U17 in die Spielzeit 2014/15. Achtzehn99.de wirft anlässlich der Auftaktpartien beim FC Augsburg (U19) und den Karlsruher SC (U17) einen Blick voraus – aber auch zurück.

U19

Es war die erfolgreichste Saison, die jemals eine A-Jugend aus der achtzehn99 AKADEMIE gespielt hat. Mit dem 5:0 im Finale um die Deutsche Meisterschaft in Hannover gegen Hannover 96 krönte die U19 von Trainer Julian Nagelsmann im Juni eine einzigartige Spielzeit 2013/14, in der zuvor bereits der erstmalige Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft gelungen war. Dazu das tolle Erlebnis „auf Schalke“, als die Mannschaft im DM-Halbfinale erstmals vor mehr als 10.000 Zuschauern spielte und mit 1:0 die Oberhand behielt – es steht außer Frage, dass die Saison jedem, der daran beteiligt war, in Erinnerung bleiben wird.

Nun vollzieht die U19 einen Umbruch. Die Spieler, die das Team in Richtung eigene U23 verlassen haben, werden weitestgehend durch Nachwuchskräfte aus der U17 ersetzt. Einige „Helden“ des Meisterkaders sind geblieben. Um diese Stützen herum will Nagelsmann ein schlagkräftiges Team aufbauen, das auch in der kommenden Saison in der Bundesliga Süd/Südwest ganz oben mitmischen kann, was gleichbedeutend wäre mit einer idealen Förderung der Spieler im Hinblick auf den künftigen Übergang in den Aktivenbereich.

Mit dem FC Augsburg treffen die Hoffenheimer zum Auftakt auf einen Gegner, der ihnen in der vergangenen Saison durchaus Probleme bereitet hat. Zwei Mal musste sich das Nagelsmann-Team mit einem Unentschieden begnügen, die Partien endeten 2:2 (auswärts) und 1:1 (zu Hause). Sollte es diesmal mit einem Erfolg über die Fuggerstädter klappen, wäre es für die verbliebenen A-Jugendlichen aus der Vorsaison eine neue Erfahrung – im August 2013 hatte die TSG ihr Auftaktspiel beim FSV Mainz 05 mit 1:2 verloren.

U19 / A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

FC Augsburg - TSG 1899 Hoffenheim, Sonntag, 11 Uhr, Paul-Renz-Sportanlage

U17

Die gute Nachwuchsförderung in der U17 in der vergangenen Spielzeit wird anhand zweier Namen deutlich: Philipp Ochs und Benedikt Gimber. Die beiden Junioren-Nationalspieler haben sich in der Hinrunde der Saison 2013/14 unter Trainer Jens Rasiejewski derart positiv entwickelt, dass sie in der Winterpause in den Kader der U19 hochgezogen wurden und dort wenige Monate später den Gewinn der Deutschen Meisterschaft mitfeierten.

Ochs und Gimber fehlten Rasiejewski naturgemäß in der Rückserie, die er mit seinem Team in der B-Junioren-Bundesliga dennoch erfolgreich über die Bühne brachte. Bis zum vorletzten Spieltag hatte die TSG sogar noch theoretische Chancen besessen, in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen. Am Ende reichte es für Platz vier. Bemerkenswert: Trotz des Fehlens von Ochs und Gimber belegten die Blau-Weißen in der Rückrundentabelle den zweiten Platz. Für die kommende Saison wird die vergangene Spielzeit in jedem Fall hilfreich sein, schließlich haben bereits viele Spieler des jüngeren Jahrgangs Praxis in der B-Junioren-Bundesliga gesammelt, auf die sie nun als feste Mitglieder des U17-Kaders aufbauen können.

Mit dem KSC machte die U17 in der Vorsaison unterschiedliche Erfahrungen. Auswärts hagelte es eine 1:4-Niederlage, zu Hause hingegen gewannen die Kraichgauer mit 2:1 – und zeigten eine durch „Leidenschaft und Siegeswille“ (Rasiejewski) geprägte Leistung, die auch diesmal nötig sein wird.

U17 / B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

TSG 1899 Hoffenheim – Karlsruher SC, Samstag, 12 Uhr, Sportanlage Häuselgrund

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