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CAMPUS
09.02.2014

Spitzenreiter: U19 entthront Stuttgart

Gelungenes Wochenende für die U19, die von Platz drei auf eins sprang: Das Team von Trainer Julian Nagelsmann startete mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg beim bisherigen Tabellenführer VfB Stuttgart ins neue Kalenderjahr – und übernahm selbst die Spitze in der Bundesliga Süd/Südwest.

24 Stunden nach dem starken Auftakt der U17, die Eintracht Frankfurt mit 6:0 bezwang, wollte die U19 nicht nachstehen. „Wir waren sehr aggressiv und haben verdient gewonnen. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden“, geizte Nagelsmann nicht mit Lob.

Die Hausherren, die bis dato zu Hause noch ungeschlagen waren und überhaupt erst zwei Gegentreffer kassiert hatten, begannen offensiv und fanden immer wieder zentrale Anspielstationen, doch die Hoffenheimer, für die der B-Jugendliche Benedikt Gimber in der Startelf debütierte, ließen überhaupt nichts zu. Allerdings hielt sich auch die Zahl der Balleroberungen auf 1899-Seite in Grenzen. Die beste Chance des ersten Durchgangs vergab Benjamin Trümner, als er nach schöner Vorarbeit von Bahadır Özkan und Barış Atik die Kugel am leeren Tor vorbei schob. Glück hatten die Hoffenheimer, als sich ein geschlenzter Ball aus 20 Metern auf die Latte senkte – allerdings wäre bei flacherer Flugkurve Schlussmann Marvin Schwäbe zur Stelle gewesen.

Ochs zwei Mal Vorbereiter

Den zweiten Abschnitt begannen die Hoffenheimer sehr aggressiv, sie verteidigten höher und erspielten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Vor allem durch die Einwechslung der beiden Offensiven Philipp Ochs und Felix Schröter brachte Nagelsmann frischen Schwung in das Spiel seiner Elf, während der VfB nur noch bei Standards gefährlich wurde. In der 58. Minute fiel schließlich die verdiente Führung für die Hoffenheimer. Nach einem Ballgewinn des starken Grischa Prömel schloss Nadiem Amiri im Zusammenspiel mit Ochs eiskalt aus halblinker Position zum 1:0 ab.

Die Stuttgarter hatten in den zweiten 45 Minuten nur noch eine nennenswerte Torchance, die hätte allerdings um ein Haar auch zum Ausgleich geführt – doch Schwäbe verhinderte mit einer starken Parade Schlimmeres. In der Schlussphase sorgte schließlich Felix Schröter für die Entscheidung. Wieder war Ochs der Vorbereiter, als er Schwäbes weiten Abschlag aufnahm und hinter die Viererkette spielte. Schröters Rechtsschuss in die linke untere Ecke ließ Marius Funk im VfB-Tor keine Chance (83.).

„Wir hätten mehr Tore machen können“, sagte Nagelsmann, der sich aber die Freude am Sieg nicht verderben ließ. Die Hoffenheimer profitierten vom zeitgleichen 3:3 des Tabellenzweiten Mainz 05 gegen den SC Freiburg und übernahmen selbst die Spitzenposition. Die Situation in der Bundesliga Süd/Südwest ist allerdings sehr eng, zwischen Platz eins und sechs liegen gerade mal drei Zähler.

VfB Stuttgart – TSG 1899 Hoffenheim 0:2 (0:0)

Stuttgart: Funk – Büyüsakarya, Çelik (46. Schwarz), Ristl, Baumgartl, Weiss (85. Öztürk), Grbić (75. Schürmann), Wilske, Eisele, Ferati, Hölzli (61. Bitzer).

Hoffenheim: Schwäbe – Weippert, Canouse, Rapp, Gimber, Prömel, Öztürk (78. Güneş), Amiri, Atik (54. Ochs), Özkan (85. Koblenz), Trümner (54. Schröter).

Tore: 0:1 Amiri (58.), 0:2 Schröter (83.). Zuschauer: 700. Schiedsrichter: Abdelkader Boulghalegh (Rüsselsheim). Karten: Schwarz / Rapp, Amiri.

Daten & Fakten zum Spiel »

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