Alle Ergebnisse
PROFIS
21.09.2013

Die Stimmen zum Spiel gegen den VfL Wolfsburg

So äußerten sich die Beteiligten nach der 1:2-Niederlage der TSG in Wolfsburg.

Markus Gisdol: Ehrlich gesagt sind der Ärger und die Enttäuschung heute sehr groß. Wir haben in den ersten 35 Minuten ein gutes Spiel gemacht, hätten durchaus mit ein oder zwei Toren mehr führen können. Dann vergessen wir aber zunächst das Tore schießen, später auch das Verteidigen. Wir lassen 1:1-Situationen lange offen, ohne dass ein zweiter Mann dazu geht. Kurz vor der Pause fällt dann gefühlt aus dem Nichts der Ausgleich, so gehen wir mit einem 1:1 in die Pause. Mit so einer Enttäuschung muss man dann aber auch direkt umgehen können. Das ist uns nicht gelungen. Stattdessen schenken wir dem Gegner direkt nach Anpfiff wieder ein Tor. Es ist ärgerlich, dass wir heute am Schluss mit Nichts dastehen, gefühlt aber einen Punkt hätten mitnehmen müssen.

Dieter Hecking:Die ersten 35 Minuten hat Hoffenheim von unserem nicht guten Aufbauspiel profitiert. Wenn wir da höher zurückliegen wird es schwer. Aber die Mannschaft hat sich in das Spiel hineingebissen und dann kurz vor der Pause den Ausgleich erkämpft. In der Halbzeit habe ich der Mannschaft gesagt, dass die Uhr wieder auf null gestellt wird, es von vorne losgeht. So gingen wir in die zweite Hälfte, nach der es aus meiner Sicht auch verdient war, dass wir heute gewonnen haben. Zwar hat uns ein wenig Zielstrebigkeit gefehlt, dennoch bin ich froh, dass wir das Spiel gedreht haben.

Andreas Beck: Wir hatten zunächst gut ins Spiel gefunden, nach den ersten 30 Minuten aber den Faden verloren. Das frühe Gegentor in der zweiten Halbzeit hatten wir zunächst gut weggesteckt, das Spiel aber dann nicht mehr drehen können.

Jannik Vestergaard: Die kämpferische Leistung ging heute soweit in Ordnung, spielerisch hatten wir uns allerdings mehr vorgenommen. Vor allem die Art und Weise, in der die Gegentore gefallen sind, war unnötig.

Kevin Volland: Wir haben den Ball zu wenig laufen lassen, zu viele lange Bälle geschlagen und letztlich war Wolfsburg einfach stärker. Wir haben einfach zu wenig Druck ausgeübt. Jetzt müssen wir gegen Cottbus unser anderes Gesicht zeigen und wieder eine Schippe drauflegen.

Daten & Fakten zum Spiel »

Jetzt Downloaden!
Seite Drucken nach oben