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02.02.2012

Lakic-Debüt gegen Augsburg?

Vier Tage, zwei Spiele und eine historische Chance – auf die TSG 1899 Hoffenheim warten richtungsweisende Aufgaben gegen den FC Augsburg und die SpVgg Greuther Fürth. Los geht's am Samstag, 15.30 Uhr in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, gegen Augsburg. „Mit dem Pokalspiel beschäftigen wir uns noch nicht“, sagt Cheftrainer Holger Stanislawski auf Nachfrage der Medienvertreter bei der Pressekonferenz. „Zunächst müssen wir auch das dritte Spiel gegen Augsburg in dieser Saison gewinnen, um uns Luft vor den Teams zu verschaffen, die von unten hoch drängen. Alles andere als ein Sieg zählt nicht.“

Neben Stani nahm Neuzugang Srdjan Lakic auf dem Podium Platz und stand den Journalisten Rede und Antwort. „Mein Ziel ist es, der Mannschaft schnellstmöglich zu helfen. Man wird sehen, ob es für Samstag reicht, aber ich brenne auf meinen ersten Einsatz“, sagt Lakic, der am Donnerstag das erste Mal mit der Mannschaft trainierte, nachdem er am Mittwoch noch mit Athletik-Trainer Christof Elser abseits seiner Kollegen einige Runden um den Trainingsplatz drehte. Ob der Kroate von Beginn an spielt oder erst im Laufe der Partie eingreifen wird, ließ Holger Stanislawski noch offen.

Compper und Vukcevic melden sich fit

Auch Boris Vukcevic und Marvin Compper könnten wieder ins Geschehen eingreifen. Beide absolvierten die komplette Trainingswoche und können sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im Kader machen. Sollte Compper sogar von Beginn an auflaufen, könnte Daniel Williams zurück auf seine angestammte Position im Mittelfeld rücken. Bei Vukcevic entscheidet laut Stani die Fitness über einen Einsatz: „Boris macht einen guten Eindruck. Nach seiner Verletzung ist er hungrig auf einen Einsatz. Ob er Samstag spielt, wird sich zeigen.“ Andreas Ibertsberger, Matthias Jaissle, Sven Schipplock, Sandro Wieser und Stefan Thesker hingegen stehen dem Trainer am Samstag nicht zur Verfügung.

Mit neuer Offensive gegen den Abstieg

Auch der Gast aus der Fuggerstadt wurde im Winter auf dem Transfermarkt tätig. Drei Neue durfte Cheftrainer Jos Luhukay begrüßen. Mit Jan Morávek vom FC Schalke 04, dem Südkoreaner Ja-Cheol Koo, ausgeliehen vom VfL Wolfsburg, und U21-Nationalspieler Matthias Ostrzolek, der aus Bochum nach Augsburg gewechselt ist und als Alternative für die linke Abwehrposition gilt, will die Mannschaft von Luhukay den Klassenerhalt schaffen. Vor allem auf Morávek ruhen die Hoffnungen. Der Tscheche soll die Offensive der Augsburger in Schwung bringen und mit seiner Torgefährlichkeit für Unruhe im Strafraum sorgen. Diese ließen die Schwaben in der Hinrunde größtenteils vermissen, bei ihrem ersten Heimspiel in der Rückrunde zeigten sie jedoch beim 2:2 gegen Kaiserslautern, dass man in der Winterpause am Offensivspiel gefeilt hat. Srdjan Lakic erwartet daher keine leichte Partie: „Das sind Spiele, die man gewinnen muss. Doch Augsburg kämpft ums Überleben, das macht sie gefährlich.“

Daten und Fakten

Die bisherige Bilanz spricht eindeutig für die TSG 1899 Hoffenheim. In den letzten beiden Aufeinandertreffen der Teams gingen die Kraichgauer als Sieger vom Platz. Insgesamt blieb Hoffenheim in 5 Pflichtspielen gegen Augsburg ungeschlagen (4 Siege, 1 Remis). Der FCA holte aus den letzten 5 Auswärtsspielen in der Bundesliga nur 1 Punkt. Überhaupt gelang dem Bundesliga-Neuling nur 1 Dreier in 10 Partien in der Fremde.

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