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06.05.2019

U20 in Potsdam endlich wieder erfolgreich

Nach drei Niederlagen in Folge hat die TSG beim 1. FFC Turbine Potsdam zurück auf die Siegerstraße gefunden. Im U20-Duell behielten die Hoffenheimerinnen durch einen Treffer von Spielführerin Chantal Hagel (13.) die Oberhand. In der 2. Bundesliga schob sich die TSG durch den Dreier in Potsdam auf den sechsten Tabellenplatz vor.

Zwei Spieltage stehen in der in dieser Saison erstmals eingleisigen 2. Bundesliga noch an. Die U20 sammelte für die verbleibenden beiden Begegnungen mit dem BV Cloppenburg und der U20 des FC Bayern München nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder Selbstvertrauen. Beim Nachwuchsteam des 1. FFC Turbine Potsdam siegte die TSG mit 1:0 (1:0). Dabei standen die Vorzeichen für das U20-Duell alles andere als gut, denn vor der langen Auswärtsfahrt kämpfte die Mannschaft von Siegfried Becker und Lena Forscht mit Personalsorgen. Zu allem Überfluss musste Meryem Cal gegen den 1. FFC Turbine Potsdam bereits nach zwölf Minuten mit einer Oberschenkelverletzung vom Feld. „Wir waren bereits in der Anfangsphase gut im Spiel“ so Becker und Forscht. „Die frühe Führung kurz nach dem verletzungsbedingten Wechsel tat gut.“ In der 13. Minute fasste sich Mittelfeldspielerin Chantal Hagel, die zur neuen Saison in den Bundesliga-Kader rücken wird, ein Herz und traf mit einem starken Distanzschuss zum 1:0. „Wir haben sehr viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, lobte das U20-Trainerduo. „In der Defensive standen wir sehr stabil, zudem haben wir es immer wieder geschafft, auch nach vorne Druck zu machen und uns gut durchzuspielen.“ In der Schlussphase des ersten Durchgangs erarbeitete sich Potsdam etwas mehr Spielanteile, schaffte es aber nicht, die sichere Defensive der Hoffenheimerinnen zu überwinden.

Auch in der zweiten Halbzeit spielte die TSG abgeklärt. So ergaben sich auch weitere Chancen, doch der zweite Treffer wollte nicht fallen. „Die finale Durchschlagskraft hat gefehlt“, haderten Becker und Forscht. Zudem schlichen sich im Aufbauspiel der TSG nun mehr Fehler ein, sodass der 1. FFC Turbine Potsdam ebenfalls zu Offensivaktionen eingeladen wurde, diese aber nicht nutzte. So kamen die Hoffenheimerinnen auch in der Schlussphase trotz nur knapper Führung nicht ins Schwimmen, sondern verteidigten die drei Punkte. „Der Gegner konnte seine physische Spielweise und seinen Biss heute nicht auf den Platz bringen, sodass wir am Ende verdient gewonnen haben“, so Becker und Forscht. „Die Einstellung hat gepasst und die noch unerfahrenen Spielerinnen haben ihre Sache gut gemacht. Aber auch die Führungsspielerinnen haben überzeugt und gemeinsam die Verantwortung getragen.“ Mit nun 38 Punkten überholte die TSG den 1. FFC Turbine Potsdam in der Tabelle und reist somit als Sechster am kommenden Sonntag (14 Uhr) zum BV Cloppenburg.

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