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SPIELFELD
25.11.2018

Maycon: "Hoffenheim ist ein gefährliches Team"

Seit diesem Sommer spielt der Brasilianer Maycon bei Schachtar Donezk. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselte von Corinthians Sao Paulo in die Ukraine. In der Liga kam Maycon bisher auf 15 Einsätze und erzielte dabei zwei Tore. Auch im Hinspiel gegen die TSG kam der Brasilianer zum Einsatz – er wurde in der 76. Minute eingewechselt und traf neun Minuten vor dem Abpfiff zum 2:2-Endstand.

Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis bei Schachtar?

"Das ist ganz klar mein Debüt in der UEFA Champions League, im Hinspiel gegen die TSG. Dass ich da auch noch gleich mein erstes Tor geschossen habe, macht es natürlich unvergesslich."

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an Ihrem neuen Klub?

"Die neuen Spieler werden hier unglaublich herzlich aufgenommen und super integriert. Das passt zum Konzept von Schachtar, individuell junge Spieler weiterzuentwickeln. Und natürlich ist es im Großen so, dass Schachtar in den vergangenen Jahren viele nationale Titel gewonnen und exzellente Auftritte hingelegt hat."

Wie bewerten Sie das bisherige Auftreten von Schachtar in der diesjährigen UEFA Champions League?

"Ich finde, in den ersten beiden Partien (jeweils 2:2 gegen die TSG und in Lyon; d. Red.) haben wir gut gespielt. Es waren Spiele mit einem ständigen Auf und Ab, permanenten Wechseln zwischen Angriff und Abwehr. Wir haben dabei unsere Chancen genutzt und Tore erzielt. In den Partien gegen Manchester City haben wir jedoch einfach nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen und einstudiert hatten – und entsprechend dann auch verloren."

"Wir dürfen uns nicht mehr solche Schwankungen erlauben"

Was haben Sie aus dem Hinspiel gegen die TSG gelernt?

"Wir dürfen uns nicht mehr solche Schwankungen erlauben. Es wird entscheidend sein, die Konzentration über 90 Minuten, vom Anstoß bis zum Abpfiff, hochzuhalten. Sonst werden wir kein gutes Ergebnis erzielen können."

Hand aufs Herz: Hatten Sie zuvor schon mal von Hoffenheim gehört?

"Wenn ich ehrlich bin, nur sehr wenig. Ich kannte aber natürlich die Brasilianer, die früher bei der TSG gespielt haben, wie etwa Roberto Firmino. Und aus der aktuellen Mannschaft kannte ich Joelinton aus seiner Zeit bei Sport Recife."

Wie schätzen Sie die Qualität der TSG ein?

"Es ist ein technisch gutes Team, das den Ball geschickt in den eigenen Reihen hält, dazu mit einer sehr starken Offensive. Hoffenheim ist eine wirklich gefährliche Mannschaft. Das haben sie im Hinspiel ja auch bewiesen."

Was denken Sie über TSG-Trainer Julian Nagelsmann, der nun der jüngste Coach in der Geschichte der UEFA Champions League ist?

"Das ist ein wunderbares Zeichen. Es ist gut, wenn junge Trainer ihr Potenzial ausschöpfen und ihre frischen, interessanten Ideen einbringen. Hoffenheim ist ein starkes Team, dessen Qualität in vielerlei Hinsicht auf die Arbeit des Trainers zurückzuführen ist."

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