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JUNIORINNEN
28.10.2019

U17 mit Remis in München

Mit einem 1:1 (1:0) trennten sich die U17-Juniorinnen am Samstagmittag vom FC Bayern München. Dabei tat sich die TSG im ersten Durchgang schwer, Enya Wolf (22.) sorgte für die glückliche Führung. Nach der Pause fanden die Hoffenheimerinnen deutlich besser ins Spiel, doch statt nachzulegen traf München zum Ausgleich (64.). In der B-Juniorinnen-Bundesliga Süd belegt die TSG weiterhin den dritten Tabellenplatz.

Für Melanie Fink und Nadine Piltz, Trainerduo der U17, war das 1:1 (1:0) beim FC Bayern München ein Unentschieden der ernüchternden Sorte. „Wir müssen eingestehen, dass es verdient war, nur einen Punkt mitzunehmen“, haderten die Beiden. Gegen ihren Tabellennachbarn tat sich die TSG insbesondere in der Anfangsphase sehr schwer. Die Hoffenheimerinnen wirkten träge und verschlafen, es fehlte die Präsenz und viele Zweikämpfe gingen verloren. So war der FC Bayern zunächst das gefährlichere Team, erspielte sich aber keine entscheidenden Aktionen in Tornähe. Mit etwas Glück ging die TSG trotzdem in Führung. Nach einem Freistoß stand Enya Wolf am langen Pfosten goldrichtig, scheiterte im ersten Versuch noch an der gegnerischen Torhüterin, brachte den Nachschuss dann aber im Tor unter. Am Spielgeschehen änderte das 1:0 wenig, die Münchnerinnen waren das agilere und sicherere Team, schafften es aber nicht, noch vor der Halbzeit den Ausgleich zu erzielen.

Ein anderes Gesicht zeigten die U17-Juniorinnen nach der Pause. Plötzlich war die TSG das spielbestimmende Team, startete zielstrebige Angriffe und war deutlich wacher. „Wir sind endlich in die Räume gekommen, die wir bespielen wollten“, so Fink und Piltz. Doch statt sich für die deutliche Leistungssteigerung zu belohnen, verpassten Lina-Marie Müller und Viviane Höf mit zwei guten Möglichkeiten die Führung auszubauen. „Wenn man solche Einladungen nicht annimmt, wird man meistens bestraft“, ärgerte sich das U17-Trainerteam. In der 64. Minute nutzte der FC Bayern München einen Konter zum Ausgleich. Dieser gab den Gastgeberinnen Auftrieb, sie setzten die TSG fortan früh unter Druck und brachten so viel Dampf in die Partie. „Das war eine heiße Phase, wir haben uns aus dem Pressing aber immer wieder ganz gut befreit“, so Fink und Piltz. Allerdings fehlte der U17 auch die nötige Durchschlagskraft nach vorne. In der Schlussminute erlebte die TSG noch einen Schreckmoment. Eine Bayern-Angreiferin steuerte allein auf Torhüterin Laura Dick zu, die den Schuss der Heranstürmenden außerhalb des Strafraums mit den Händen parierte. Mit einer roten Karte musste die U17-Nationaltorhüterin das Feld verlassen, der Freistoß der Münchnerinnen brachte nichts ein. „Wir hatten über das gesamte Spiel gesehen die besseren Chancen“, resümierte das Hoffenheimer Trainerteam. „Zufrieden sind wir mit dem Remis also definitiv nicht.“

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