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22.11.2018

Judith Steinert: „Richtig Bock zu kicken“

Den Saisonstart verpasste Judith Steinert aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. Mittlerweile ist die 23-Jährige zurück auf dem Platz und stand unter anderem beim erfolgreichen Baden-Derby im DFB-Pokal in der Startelf. Im Interview spricht die Verteidigerin über den Einzug ins Viertelfinale, ihre Form und das anstehende Heimspiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den MSV Duisburg.

Hallo Eddy, hinter euch liegt ein kräftezehrendes Pokal-Spiel gegen den SC Sand. Hast du dich erholt?

„Mittlerweile schon. Am Montag steckte mir die Partie noch in den Knochen, denn es war ein sehr anstrengendes Spiel. Nicht nur, weil es in die Verlängerung ging und einem die Zweikämpfe alles abverlangt haben, sondern auch weil man sich keine Unkonzentriert erlauben durfte und man mit dem Kopf dabeibleiben musste. Den Wochenstart konnte ich aber zur Erholung nutzen und nun geht der Blick Richtung Wochenende.“

Der Sieg im Baden-Derby war knapp. Was war am Ende ausschlaggebend für den Einzug ins Viertelfinale?

„Wir waren in der Anfangsphase absolut tonangebend, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Das wurde dann, wie es meist so ist, bestraft. Wir haben uns dadurch aber nicht von unserem Plan abbringen lassen, auch wenn wir wussten, dass es sehr schwierig ist, in Sand einen Rückstand zu drehen. In der Halbzeit haben wir uns nochmal eingeschworen und haben erneut Moral bewiesen. Am Ende hat die bessere Mannschaft gewonnen.“

Du hast dich in der Sommervorbereitung am Sprunggelenk verletzt, aber schnell wieder Anschluss gefunden. Wie zufrieden bist du?

„Natürlich war die Verletzung sehr ärgerlich. Schon im vergangenen Sommer hat es mich erwischt und ich habe lange gebraucht, um mich wieder in die Mannschaft zu spielen. Dieses Mal lief es aber wirklich gut, ich kam durch Einzeltraining und die gute medizinische Betreuung schnell wieder heran und habe mich direkt sicher gefühlt. Natürlich muss man sich immer wieder beweisen, aber das Training läuft gut und ich fühle mich fit. Ich habe einfach richtig Bock zu kicken und freue mich, dass die Mannschaft so stark drauf ist.“

Am Sonntag empfangt ihr den MSV Duisburg. Die „Zebras“ kennt ihr bereits aus den vergangenen Jahren, was zeichnet sie aus?

„Uns erwartet eine sehr erfahrene Mannschaft, die sehr kampfbetont spielt. Ähnlich wie in Sand wird es darauf ankommen, dass wir in den Zweikämpfen dagegenhalten. Duisburg hat auf jeden Fall seine Qualitäten, das wissen wir aus den vergangenen Duellen.“

Nach dem Heimspiel gegen Duisburg geht es für euch nach Wolfsburg, den Abschluss der Vorrunde bildet die Partie gegen den SC Sand. Was ist noch drin?

„Gegen Duisburg wollen wir auf jeden Fall drei Punkte holen und dass wir gegen Sand gewinnen können, haben wir ja gezeigt. In Wolfsburg wird das natürlich nochmal eine ganz andere Nummer, das ist mit Abstand die beste Mannschaft der Liga. Dort wäre es schön, wenn wir einen Punkt holen würden. Aus der Rückrunde der vergangenen Saison wissen wir, dass es möglich ist, denn da waren wir ganz nah dran.“

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