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FRAUEN
14.11.2018

Bühler verpasst mit der Schweiz die WM

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2019 verpasst. In den Endspielen der Play-offs erkämpfte sich die Schweiz im Rückspiel am Dienstagabend gegen die Niederlande zwar ein 1:1 (0:0), das reichte aber nicht aus, um die deutliche 0:3-Niederlage im Hinspiel wettzumachen. Lena Lattwein und Maximiliane Rall kamen derweil zu ihrem zweiten Einsatz für die deutsche A-Nationalmannschaft.

Eine fast unlösbare Aufgabe wartete am Dienstagabend auf die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Um sich in letzter Sekunde für die Weltmeisterschaft 2019 zu qualifizieren, brauchte das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg einen deutlichen Sieg gegen die Niederlande, denn das Hinspiel gegen den Europameister verlor die Schweiz nur wenige Tage zuvor deutlich mit 0:3 (0:0). In Schaffhausen kamen TSG-Verteidigerin Luana Bühler und ihre Teamkolleginnen jedoch nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, sodass die Weltmeisterschaft in Frankreich ohne die Schweiz stattfinden wird. Bühler stand im Hinspiel über 90 Minuten auf dem Platz, im Rückspiel wurde die 22-Jährige in der Halbzeit ausgewechselt.

Zu ihrem zweiten Einsatz im DFB-Trikot kamen am Dienstagabend Lena Lattwein und Maximiliane Rall. Die beiden TSG-Mittelfeldspielerinnen standen am Samstag beim 5:2 (2:2) gegen Italien in der Startelf und feierten damit ihr Debüt, beim torlosen Remis gegen starke Spanierinnen wurden Lattwein (63. Minute) und Rall (70. Minute) eingewechselt. Die Partie war der Abschluss für Bundestrainer Horst Hrubesch, der nach sieben Siegen und einem Unentschieden in acht Spielen mit den DFB-Frauen in Trainerrente geht.  Nachfolgerin Martina Voss-Tecklenburg wird das Team nun übernehmen und dem Olympiasieger den letzten Schliff für die anstehende Weltmeisterschaft in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli 2019) geben.

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