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FRAUEN
04.10.2018

Michaela Specht: „Gut aufeinander eingestellt“

Auf die TSG wartet ein spielfreies Wochenende, da die Allianz Frauen-Bundesliga aufgrund von Länderspielen pausiert. Michaela Specht nutzt die Tage, um in ihre Heimat zu fahren. Im Interview mit achtzehn99.de spricht die Innenverteidigerin über den Saisonstart, die neu formierte Defensive und die Länderspielpause.

Hallo Michaela, nach zwei Siegen gab es am Wochenende die erste Niederlage. Was war los gegen die SGS Essen?

„Es war nicht unser Tag. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, waren immer einen Schritt zu spät und sind nicht konsequent genug zum Ball gegangen. Folgerichtig fiel dann das 0:1. Stark war dann, dass wir noch vor der Halbzeit Moral gezeigt haben, uns deutlich gesteigert haben und zum Ausgleich kamen. Das 1:2 direkt nach der Pause war dann ein Nackenschlag. Wir haben zwar weiter mutig nach vorne gespielt, aber Essen hat es uns schwergemacht. Wenn man die Qualität der Chancen nimmt, war der Sieg für die SGS verdient, aber wir hätten ebenso gut einen Punkt mitnehmen können.“

Kommt die Länderspielpause nun zum richtigen Zeitpunkt?

„Eine Pause bringt immer den Rhythmus durcheinander, das ist nie wirklich gut. Aber wir haben nun mehr Zeit, das Spiel zu analysieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Anschließend bleibt uns immer noch eine Woche, um uns mit der gesamten Mannschaft auf das nächste Spiel beim FC Bayern München vorzubereiten.“

Im Sommer haben deine beiden Mitspielerinnen in der Innenverteidigung die TSG verlassen. Mit Luana Bühler und Johanna Kaiser sind zwei Defensivspielerinnen neu im Team. Wie gut habt ihr euch schon arrangiert?

„Wir hatten eine lange Vorbereitung mit zahlreichen Testspielen, sodass wir uns gut auf die Spielweise der anderen eingestellt haben. Luana ist sehr kopfballstark, Jojo ist ein echter Wadenbeißer. Wir haben bisher wenige Gegentore kassiert, das zeigt, dass es eigentlich schon gut klappt. Dennoch ärgere ich mich über jeden Gegentreffer, weil er immer zu verhindern ist. Deshalb bleiben wir weiter dran.“

28 Bundesliga-Spiele hast du mittlerweile bestritten. Mit welchen Zielen bist du in die Saison gegangen?

„Ich habe mir vorgenommen, mehr Spielzeit als in den vergangenen drei Jahren zu bekommen. Als Mannschaft wollen wir eine gute Saison spielen und konstantere Leistungen abrufen. Mein Ziel ist nicht nur mich weiterzuentwickeln, sondern auch weiter Spaß daran zu haben, mit dem Team auf dem Platz zu stehen.“

Am Wochenende habt ihr frei, denn die Allianz Frauen-Bundesliga pausiert. Was fängst du mit den fußballfreien Tagen an?

„Die spielfreien Wochenenden sind rar gesät, sodass ich sie meist nutze, um in meine Heimat zu fahren. Dort treffe ich mich Freunden und verbringe viel Zeit mit meiner Familie.“

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