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FRAUEN
20.09.2018

Johanna Kaiser: „Das Ziel ist klar“

Beim 1:0-Erfolg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam feierte Johanna Kaiser ihr Startelf-Debüt in der Bundesliga. Die Innenverteidigerin rückte erst im Sommer vom Zweitligateam in den Kader von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann. Im Interview mit achtzehn99.de spricht die 22-Jährige über ihren dritten Einsatz in der Bundesliga, die anstehende Partie beim 1. FFC Frankfurt und ihre Ziele.

Hallo Jojo, Glückwunsch zum Sieg gegen Potsdam. Wie hat sich dein seit Langem erster Auftritt in der Bundesliga angefühlt?

„Ich habe die ganze Sommervorbereitung darauf hingearbeitet, spielen zu dürfen. Dass das dann tatsächlich geklappt hat, war für mich natürlich toll. Die Partie war insgesamt ausgeglichen, Potsdam hatte zwar starke Phasen, aber auch wir hatten Chancen und am Ende das Glück auf unserer Seite. Das Ergebnis hat gestimmt und wir haben kein Gegentor kassiert, obwohl wir in der Innenverteidigung viel zu tun hatten. Damit bin ich zufrieden. Aber gibt noch einige Dinge, an denen wir arbeiten müssen und die auch ich besser machen muss.“

Drei Bundesliga-Spiele hast du bisher bestritten, drei Mal waren es Duelle mit Potsdam. In der Saison 2014/15 kassierte die TSG zwei deutliche Niederlagen. Wieso hat es in diesem Jahr zu einem Sieg gereicht?

„Damals gehörte ich ja nicht zur Bundesliga-Mannschaft und kam nur ausnahmsweise zu zwei Kurzeinsätzen, deshalb ist es schwer zu beurteilen, wieso es bei diesen Aufeinandertreffe nicht gereicht hat. Aber für mich liegt auf der Hand, wieso es dieses Mal geklappt hat. Unser Teamzusammenhalt ist groß, wir haben in der Vorbereitung viel Wert daraufgelegt, ihn zu stärken. Alle ziehen an einem Strang, jede kämpft für jede. Das war ein entscheidender Punkt, um gegen Potsdam zu gewinnen.“

Seit diesem Sommer gehörst du zum Bundesliga-Kader. Was hat sich seither für dich geändert?

„Eigentlich nicht viel im Vergleich zur vergangenen Saison. Ich kenne die Mannschaft schon lange, weil ich oft mittrainiert habe. Klar, das Spieltempo ist höher und die Zweikämpfe sind intensiver, aber auch das kannte ich schon aus dem Training. Ich habe lange darauf hingearbeitet, den Schritt in die Bundesliga zu schaffen. Im Zweitligateam bin ich als Führungsspielerin herangereift, das hat mir sehr gut getan.“

Eure nächste Aufgabe in der Liga wird nicht leichter, am Sonntag geht es zum 1. FFC Frankfurt. Auf was wird es im Stadion am Brentanobad ankommen?

„Wir haben im August gegen Frankfurt getestet und dabei auch gesehen, womit wir noch Probleme hatten. Der FFC versucht die gegnerische Innenverteidigung rauszuziehen und dann die Räume zu nutzen. Von den Positionswechseln dürfen wir uns nicht verwirren lassen. Den Erfolg aus der Vorbereitung wollen wir am Sonntag wiederholen. Das Ziel ist also klar: mit einer geschlossenen Teamleistung zu drei Punkten.“

Was hast du dir persönlich für die kommenden Wochen vorgenommen?

„Ich will weiter an mir arbeiten, um mich zu verbessern. Dazu will ich jedes Einzel- und Mannschaftstraining nutzen. Das Spiel am vergangenen Sonntag soll nicht mein einziger Einsatz bleiben und ich hoffe, dass ich auch mal gegen ein anderes Team als Potsdam ran darf und dann meine Leistung abrufen kann.“

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