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PROFIS
21.08.2018

Kapitän Vogt verlängert: Hoch angesehen

Kevin Vogt ist seit dieser Saison auch offiziell Spielführer der TSG Hoffenheim – und hat seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängert. Der 26-Jährige freut sich auf ein "großartiges Jahr" und will die Leistungen und Erfolge der vergangenen beiden Spielzeiten bestätigen.

Kevin Vogt ist es gewohnt, zu überragen. Zumindest körperlich kann er dies seit vielen Jahren – auch bei der TSG Hoffenheim: Mit 194 Zentimetern Körperhöhe ist er der längste Feldspieler im Aufgebot von Julian Nagelsmann. Doch seit Vogt im Sommer 2016 nach Hoffenheim gewechselt ist, überragt er nicht nur in körperlicher Hinsicht regelmäßig. Der gebürtige Wittener hat sich zu einem der besten Verteidiger der Bundesliga entwickelt, ist unumstrittener Abwehrchef der TSG und hat den Klub durch starke Leistungen mit in die Champions League geführt.

Somit war es der TSG Hoffenheim extrem wichtig, den Kontrakt mit dem 26-Jährigen vorzeitig um zwei weitere Jahre zu verlängern. Am Dienstag vollzogen beide Seiten diesen Schritt: Vogt unterschrieb einen neuen Kontrakt bis 2022 – zur Freude der Fans und auch von Direktor Profifußball Alexander Rosen: "Kevin hat sich nicht nur zu einer zentralen Persönlichkeit bei der TSG entwickelt, sondern ist darüber hinaus mit seinem überragenden Spielaufbau und seinem Tempo offensiv wie defensiv von herausragendem Wert für uns." Auch Vogt ist glücklich über die Verlängerung: "Am Ende waren für mich sowohl die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten als auch die Ambitionen des Klubs entscheidend. Ich sehe uns noch lange nicht am Ende. Außerdem trage ich gerne und voller Stolz Verantwortung für ein Team, das mit seiner Art zu spielen so vielen Menschen Freude bereitet."

Kapitänsamt ein "Vertrauensbeweis"

Ansehen und Wertschätzung sind ligaweit und medial enorm hoch, in der Vorbereitung hatte Vogt auch mannschaftsintern die nächste Stufe erklommen: Team und Trainerstab bestimmten Vogt nun auch offiziell zum Kapitän, nachdem er diese Rolle bereits in der Vorsaison stellvertretend für Spielführer Eugen Polanski ausgeführt hatte. Das Votum der Mannschaft ist eine besondere Auszeichnung für Vogt: "Das ist ein schöner Vertrauensbeweis. Es warten spannende Aufgaben auf uns." Seine Stellvertreter sind Benjamin Hübner und Oliver Baumann, zum Mannschaftsrat gehören zudem Ermin Bičakčić, Ádám Szalai und Neuzugang Leo Bittencourt.

In seiner Rolle wird Vogt die TSG auch in den Spielen der Champions League aufs Feld führen. Kapitän in der Königsklasse – ein Ziel, auf das der Verteidiger viele Jahre ehrgeizig und konzentriert hingearbeitet hat. Nun wird der "Kindheitstraum" wahr, die Vorfreude ist kaum in Worte zu fassen, zumal die Spiele im Vorjahr gegen Liverpool schon ein präziser Vorgeschmack für die Erlebnisse auf der berühmtesten Bühne des Klubfußballs waren. "Die Champions-League-Hymne zu hören, war außergewöhnlich," so Vogt.

Vorfreude auf die Champions League

"Wir haben im Vorjahr Blut geleckt, die beiden Spiele gegen Liverpool waren uns zu wenig. Deswegen haben wir weiter an uns gearbeitet, ein noch höheres Level erreicht und uns für die Gruppenphase qualifiziert. Jetzt freuen wir uns darauf, allen zeigen zu können, was wir auch auf dieser Bühne leisten können", sagt Vogt.

Ob die Topvereine aus England, Juventus Turin mit Cristiano Ronaldo oder die spanischen Giganten Real Madrid und FC Barcelona – kein Los würde bei Vogt für Ehrfurcht sorgen. Spiele gegen die Topteams des Weltfußballs sind das erklärte Ziel: "Natürlich ist ein enormer Respekt vorhanden, aber wir haben genug Selbstvertrauen, um sagen zu können, dass wir zurecht in diesem Wettbewerb stehen und uns auch dort behaupten wollen. Es ist eine besondere Saison, die für uns ansteht. Auf die Mannschaft und mich warten noch größere Aufgaben als in den vergangenen Jahren und wir freuen uns darauf, diese zu bewältigen."

"Meine erfolgreichsten Jahre als Fußballprofi"

Unabhängig vom Ausgang der Saison haben die gemeinsam errungenen Erfolge bereits für starke Verbindungen im Binnenverhältnis von Vogt und der TSG gesorgt. Der Kapitän ist dankbar für die persönliche Entwicklung – "ich habe mich in den bisherigen zwei Jahren hier deutlich gesteigert und als Fußballer noch einmal weiterentwickelt" – aber auch für die sportlichen Höhenflüge und internationalen Erfahrungen. "Hoffenheim wird definitiv immer prägend für meine Laufbahn sein. Schon jetzt hatte ich hier meine zwei erfolgreichsten wie lehrreichsten Jahre als Fußballprofi und habe extrem viel vom Trainer gelernt. Zudem ist Heidelberg eine wunderschöne Stadt, da kommt viel zusammen, dass ich sehr schätze und das ich für immer positiv in Erinnerung behalten werde." Und eins ist sicher: Bis 2022 werden noch weitere unvergessliche Momente dazukommen.

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