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FRAUEN
21.06.2018

Michaela Specht: Bundesliga, Studium und ABB

Die TSG-Spielerinnen genießen die Sommerpause, der Trainingsbetrieb pausiert bis Anfang Juli. Für Michaela Specht gibt es dennoch genug zu tun. An der Universität Mannheim werden fleißig Klausuren geschrieben, zudem arbeitet die Verteidigerin als Werkstudentin im Training Center der ABB in Heidelberg.

Es passt nahezu optimal: Wenn die Allianz Frauen-Bundesliga in die Sommerpause geht, stehen für die Studierenden an der Universität Mannheim die Klausuren-Phase und die vorlesungsfreie Zeit an. „So kann man den Fokus auf die Prüfungen legen“, erklärt Michaela Specht, die kurz vor dem Abschluss des vierten Semesters im Fach Wirtschaftspädagogik steht. „Zudem reicht die Zeit danach meist noch für einen kurzen Urlaub.“  An der Uni Mannheim profitiert die Innenverteidigerin auch vom Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar, mit dem Leistungssportler im Studienalltag unterstützt werden, beispielweise wenn Prüfungs- und Wettkampftermine miteinander in Konflikt stehen.  „Es ist sehr hilfreich, eine persönliche Ansprechpartnerin zu haben, die sich für die Koordination von Studium und Sport kümmert“, so Specht.

Neben Leistungsfußball und Studium setzt die 21-Jährige aber auch auf berufliche Praxis. In ihren Semesterferien im vergangenen Sommer absolvierte sie ein Praktikum im Training Center der ABB in Heidelberg und bekam anschließend eine Stelle als Werkstudentin angeboten. „Sportler bringen meist schon zwei Eigenschaften mit, die wir sehr wichtig finden: Sie sind teamfähig und zielstrebig“, betont Sascha Schmitt, Bildungsbeauftragter der ABB. Die ABB, ein führendes Technologieunternehmen mit 27 Standorten in Deutschland und Hauptsitz in Mannheim, bietet ein breites Bildungsangebot für kaufmännische und gewerblich-technische Berufe. In den Lehrwerkstätten des ABB Training Centers kennt sich auch Michaela Specht aus. „Zu meinen Aufgaben als Werkstudentin zählt, die Räumlichkeiten und unsere Ausbildungsprogramme vorzustellen“, erklärt sie. „Meine Arbeit ist aber sehr vielfältig, es steht immer wieder Neues an.“

Im Training Center ist die Bundesligaspielerin unter Auszubildenden und Mitarbeitern eine der wenigen Frauen. „Insbesondere in den technischen Fachrichtungen haben wir weitaus weniger Bewerberinnen als Bewerber“, so Schmitt. Michaela Specht fügt hinzu: „Nicht nur Männer sind gute Mechaniker, Elektroniker oder Mechatroniker. Das Angebot der ABB ist für Frauen genauso interessant.“ Die ABB gehört zum Unterstützer-Netzwerk von Anpfiff ins Leben e.V. und steht für Bildung auf hohem Niveau. „Das passt super“, so Specht. „Denn auch an der Universität Mannheim und bei der TSG Hoffenheim wird auf eine gute Ausbildung gesetzt.“

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