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FRAUEN
01.06.2018

Jürgen Ehrmann: „Alles versuchen“

Die letzte Auswärtsfahrt der Saison führt die TSG am Wochenende zum SV Werder Bremen. Am Sonntag (14 Uhr) kämpft das Bundesligateam gegen den Aufsteiger, der sich am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt sicherte, um den zweiten Sieg der Rückrunde und einen positiven Abschluss. Am Tabellenplatz der Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann wird sich jedoch nichts mehr ändern: das fünfte Bundesliga-Jahr beendet die TSG als Achter.

Chef-Trainer Jürgen Ehrmann über…

…den Gegner.

„Die Rückrunde lief beim SV Werder Bremen ähnlich wie bei uns: die Ergebnisse haben einfach nicht gestimmt, auch wenn es die Leistungen oft taten. Nachdem es für den Aufsteiger nach der Hinrunde schon so aussah, als wäre der Klassenerhalt sicher, wurde es zuletzt nochmal spannend. Am vergangenen Spieltag feierte Bremen dann den entscheidenden Sieg im Abstiegskampf und kann am Sonntag befreit aufspielen. Sie überzeugen durch körperbetontes Spiel, gute Standards und verteidigen kompakt.“

…das Personal.

„Nach ihrer Gelbsperre steht Lena Lattwein wieder zur Verfügung, auf Nicole Billa müssen wir auch in Bremen verzichten. Sharon Beck ist bereits in dieser Woche zur israelischen Nationalmannschaft gereist, sie fährt somit nicht mit zum letzten Auswärtsspiel. Fabienne und Tamar Dongus sowie Friederike Abt waren nach der Partie gegen Potsdam angeschlagen, sind aber alle einsatzbereit. So müssen wir verletzungsbedingt nur auf Dóra Zeller und Martina Tufekovic verzichten.“

…die sportliche Situation.

„Gegen Potsdam wurde uns unser großes Manko wieder vor Augen geführt. Wir machen einfach die Tore nicht. Zudem können wir mitnehmen, dass wir dem Gegner am Ende physisch unterlegen waren, sodass das Ergebnis dann auch deutlich wurde. Die Fehler haben sich gehäuft und nach vorne konnten wir nicht mehr für Entlastung sorgen. Nach der Rückrunde können wir nicht nach Bremen fahren und sagen: Wir gewinnen dort. Wir werden aber alles versuchen, nochmal Punkte zu holen, um wenigstens den Saisonabschluss positiv zu gestalten. Wir wollen auf die Leistung gegen Potsdam in den ersten 20 Minuten aufbauen und das in Bremen über einen längeren Zeitraum auf den Platz bringen."

Die bisherigen Duelle:

Mit einem 2:0 (1:0) gegen den SV Werder Bremen sorgte die TSG im Dezember für den gelungenen Abschluss einer starken Vorrunde. Dabei traf Nicole Billa in einer zähen ersten Halbzeit zur Führung (40.), mit dem Schlusspfiff erzielte Tabea Waßmuth nach einem spannenden zweiten Durchgang das 2:0 (90. +3). Keine guten Erinnerungen hat die TSG allerdings an den Platz 11 in Bremen. In der Saison 2016/17 schieden die Hoffenheimerinnen dort durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit aus dem DFB-Pokal aus.

Die Form des Gegners:

Am vergangenen Sonntag feierte der SV Werder Bremen gegen den 1. FC Köln seinen dritten Saisonsieg und sicherte sich gleichzeitig den Klassenerhalt in der Allianz Frauen-Bundesliga. Marie-Louise Eta erzielte nach zwei Minuten per Freistoß die Führung, Nora Clausen sorgte fünf Minuten vor Spielende für die Vorentscheidung. 14 Punkte reichen dem Aufsteiger derzeit für den zehnten Tabellenplatz, der Sprung auf Rang neun wäre mit einem Sieg gegen die TSG noch möglich. Vor dem wichtigen Sieg gegen Absteiger Köln kassierten die Bremerinnen deutliche Niederlagen gegen den FC Bayern München (2:7), die SGS Essen (2:6) und den VfL Wolfsburg (0:5).

Daten & Fakten zum Spiel »

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