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08.05.2018

BVB? 34. Spieltag? Da war doch mal was...

Als die TSG am Freitag, 17. Mai 2013, nach Dortmund aufbrach, rechneten nicht mehr viele Anhänger mit dem Klassenerhalt. Auf Platz 17 stand "Hoffe" mit 28 Punkten. Augsburg und Düsseldorf auf den Plätzen davor hatten beide 30 Punkte. Und die TSG spielte am Samstag damals nicht irgendwo. Sie spielte beim BVB. Bei einem Team, das im Champions-League-Finale stand, das von Jürgen Klopp trainiert wurde. "Hoffe" brauchte einen Sieg, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben - und, "Hoffe" schaffte das "Wunder von Dortmund", gewann mit 2:1, schaffte den Sprung in die Relegation und später den Klassenerhalt...

Nun, fast fünf Jahre später, spielt die TSG an einem letzten Spieltag wieder gegen den BVB. Wieder geht es um viel. Damals ging es um das Überlegen in der Bundesliga, heute geht es um die Qualifikation für die Champions League. Ist das "Wunder von Dortmund" ein gutes Omen? Auf jeden Fall wissen die TSG-Anhänger und die Klub-Verantworlichen, was an einem letzten Spieltag gegen Dortmund möglich ist. achtzehn99.de blickt zurück auf den 18. Mai 2013. Auf eine große Stunde des Klubs, auf einen Rückstand, zwei Elfmeter und den puren Wahnsinn in der Nachspielzeit.

Für die TSG ging es in Dortmund alles andere als gut los: Schon in der sechsten Minute brachte Robert Lewandowski die Hausherren mit 1:0 in Führung und auch danach rollte ein Dortmunder Angriff nach dem anderen auf TSG-Keeper Koen Casteels zu. Der Belgier erwischte aber einen Sahnetag und machte alle Dortmunder Möglichkeiten zunichte. Ab Minute 77 nahm der Wahnsinn dann seinen Lauf...

Aus dem Spielbericht von Mai 2013

"Die TSG zeigte sich lange nicht vor dem BVB-Tor. Bis zur 77. Minute. Hummels foulte Kevin Volland im Strafraum. Schiedsrichter Jochen Drees gab Elfemter und Sejad Salihovic verwandelte vom Punkt sicher in die rechte obere Ecke. 1:1. Hoffnung. Hannover führte zeitgleich mit 3:0 gegen Düsseldorf. Nur vier Minuten später wurde der eingewechselte Sven Schipplock steil in den Strafraum geschickt. Weidenfeller riss ihn um. Wieder Elfmeter. Rot für den BVB-Keeper. Dortmund hatte schon dreimal gewechselt – Großkreutz musste ins Tor. Salihovic verwandelte im Tollhaus Signal Iduna Park wieder sicher. 2:1 für die TSG. Unfassbar. Eine Geschichte, wie sie wohl wirklich nur der Fußball schreiben kann."

Und dennoch musste "Hoffe" noch  einmal zittern. In der Nachspielzeit bekam Dortmund eine Ecke zugesprochen, Schmelzer schoss aus dem Hintergrund. Schmelzer traf. Die TSG war für Sekunden abgestiegen, ehe Schiedsrichter Dr. Jochen Drees den BVB-Treffer zum 2:2 wegen einer Abseitsstellung aberkannte. Danach war Schluss. Danach war Jubel. Und 2018? Die TSG kann mit einem Erfolg gegen den BVB am letzten Spieltag erneut Geschichte schreiben...

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