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AKADEMIE
27.04.2018

Auf dem Weg nach England

Am Wochenende steht für sie das Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern München an, danach geht es in Richtung Nationalmannschaft – bevor der Flieger dann nach England abhebt. Wenn auf der Insel vom 4. bis 20. Mai die U17-Europameisterschaft über die Bühne geht, sind die vier Hoffenheimer Daniel Klein, Amid Khan Agha, Antonis Aidonis und Amadou Onana (auf dem Bild von links) mit dabei. Hoffenheims U17-Trainer Danny Galm nimmt auf achtzehn99.de eine kurze Einschätzung dieses Quartetts vor.

„Generell sind wir natürlich stolz, dass gleich vier unserer Spieler bei diesem Turnier dabei sind“, sagt Galm, der die U17 in der Winterpause übernommen hat. „Sie haben es sich alle vier verdient, weil sie durch Leistung aufgefallen sind.“ Der deutsche Kader sei sehr gut aufgestellt und habe gute Chancen auf den Titel, glaubt der 32-Jährige, und auch Amid Khan Agha fährt selbstbewusst zum DFB: „Wir haben mit den Niederlanden, Serbien und Spanien eine starke Gruppe erwischt, aber wir sind ja auch nicht irgendwer und die anderen haben ebenfalls Respekt vor uns.“

Auf die Möglichkeit angesprochen, in einem möglichen Viertelfinale auf TSG-Kollege Amadou Onana treffen zu können, belassen es die Vier bei einer kurzen Feixerei. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Onana – im Senegal geboren und in Belgien aufgewachsen – geht für die Auswahl Belgiens an den Start. Im Team der Roten Teufel spielt er auf der Innenverteidigerposition, während er in Hoffenheim das Mittelfeld bearbeitet. Die Belgien-Gruppe mit den Gegnern Irland, Bosnien-Herzegowina und Dänemark liest sich etwas leichter, aber Onana weiß: „Dänemark hat in der Qualifikation Frankreich ausgeschaltet, die sind also nicht zu unterschätzen!“

Und so schätzt Danny Galm seine Jungs ein:

Daniel Klein: „Er hat die perfekten Voraussetzungen für einen guten Torwart: Er ist stark auf der Linie, hat eine gute Strafraumbeherrschung und ist ein guter Fußballer. Ich bin mir sicher, dass er da ist, wenn er gebraucht wird.“

Antonis Aidonis: „Der Stabilisator im Defensivbereich. Steht hinten gut, findet clevere Lösungen in der Offensive und ist somit ein wichtiger Faktor im Spielaufbau.“

Amadou Onana: „Seine Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wenn er den Schwung der zurückliegenden Wochen mitnimmt und diszipliniert weiterarbeitet, kann er in England für sein Team eine gute Rolle spielen.“

Amid Khan Agha: „Ein sehr guter Fußballer, der für besondere Momente sorgen und mit seiner Spielweise gegen robuste Niederländer und Serben der entscheidende Faktor sein kann.“

Für alle gilt: „Sie müssen die Leistung der Rückrunde mitnehmen und in England den nächsten Schritt machen. Internationale Turniere sind die beste Gelegenheit dazu, hier können sich die Jungs mit den Besten in Europa messen.“

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