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17.02.2018

Stimmen nach #S04TSG: "Stehen immer zusammen"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 1:2 der TSG Hoffenheim am 23. Bundesliga-Spieltag bei Schalke 04.

Julian Nagelsmann: "Wir haben die ersten 30 Minuten verschlafen. Das müssen wir uns vorwerfen. Die zehn Minuten vor der Pause waren schon gut und auch die zweite Halbzeit als Ganzes. Da waren wir nur ganz zu Beginn etwas anfällig für Konter. Leider haben wir uns nicht genug echte Möglichkeiten herausgespielt. Zu Beginn hat uns das Tempo gefehlt. Wir haben zu langsam verlagert und standen hinten zu weit weg vom Schalker Block – so haben wir es Schalke zu einfach gemacht. Wir müssen hier heute nicht als Verlierer vom Platz gehen. Das passiert uns aktuell vor allem auswärts zu häufig. Wir waren nach der Pause überlegen, aber die ersten 30 Minuten bekommst du auf diesem Niveau einfach nicht mehr zurück."

Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04): "Ich habe nach dem Spiel heute die Mannschaft gefeiert. Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Wir waren körperlich robust und haben viele zweite Bälle erobert. Ich denke, der Sieg ist verdient. Wir mussten heute flexibel sein, weil die TSG eine gute Mannschaft ist. Fußball spielen ist auf diesem Rasen sehr schwierig, weshalb wir andere Akzente setzen wollten. Hoffenheim wird weiter um die Europa-League-Plätze kämpfen. Sie haben es nach dem Rückstand stark gemacht und uns noch mal hinten reingedrängt.“

Kevin Vogt: "Wir waren vor der Halbzeit zu träge. Die Schalker haben gut gepresst, aber wir haben es ihnen zu leicht gemacht. Uns hat die Gier gefehlt, die Wucht. Schalke hat uns ein bisschen den Schneid abgekauft. Das zweite Tor geht natürlich auf meine Kappe. Wir wollen immer rausspielen, in diesem Fall geht das schief. So etwas passiert mir selten. Ich werde das schnell abhaken. Dass die Mannschaft nach dem Spiel bei mir war, ist ein schönes Zeichen. Wir stehen immer zusammen."

Oliver Baumann: "In der ersten Halbzeit waren wir leider nicht so zielstrebig im Spiel aufs Schalker Tor. Unser Spielaufbau hat nicht so funktioniert, wie sonst. So haben wir uns kaum Abschlusssituationen erspielt. In der zweiten Halbzeit war es besser – wir haben mehr Energie aufgewendet, waren zielstrebiger und insgesamt emotionaler. So waren wir auch deutlich torgefährlicher und hatten unsere Möglichkeiten. Schade, dass wir nicht das 2:2 gemacht haben, denn in der zweiten Halbzeit waren wir besser. Jedoch war die erste Hälfte einfach nicht gut genug."

 

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