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FRAUEN
18.02.2018

Starke Leistung gegen Wolfsburg nicht belohnt

Die TSG startet mit einer 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg in die Rückrunde der Allianz Frauen-Bundesliga. Die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann verpasste zwar knapp einen Punkt, präsentierte sich gegen den Tabellenführer aber stark. Den Gegentreffer erzielte Torjägerin Pernille Harder nach einem Eckball (15.).

Taktik & Personal: 

Im Vergleich zum Pokal-Achtelfinale gegen den SC Freiburg startete die TSG mit zwei neuen Spielerinnen und einer neuen taktischen Formation in die Rückrunde der Allianz Frauen-Bundesliga. Statt der gewohnten Dreierkette schickte Jürgen Ehrmann sein Team gegen den Tabellenführer VfL Wolfsburg im 1-4-5-1 aufs Feld. Vor Friederike Abt begannen Sophie Howard und Tamar Dongus in der Innenverteidigung, Michaela Specht rotierte auf die Auswechselbank. Als Linksverteidigerin bot Ehrmann Judith Steinert auf, auf rechts startete Maximiliane Rall, die fleißig die Position mit Sarai Linder vor ihr tauschte. Im Mittelfeldzentrum begannen Isabella Hartig, Stephanie Breitner und Fabienne Dongus, die linke Außenbahn besetzte Leonie Pankratz. Die einzige Sturmspitze bildete Nicole Billa.

Die Partie im Dietmar-Hopp-Stadion zwischen dem VfL Wolfsburg und der TSG blieb in der Anfangsphase ohne Torchancen. Die TSG setzte auf eine kompakte Defensive und überließ den Gästen die Spielgestaltung. Lücken ergaben sich für den Tabellenführer so gut wie nie. Nach Ballgewinnen schalteten die Hoffenheimerinnen schnell um und kamen so auch zur ersten Chance der Partie. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Einen Eckball verteidigte die TSG nicht konsequent und Torjägerin Pernille Harder schob am langen Pfosten ein. Doch das Team von Jürgen Ehrmann zeigte sich wenig beeindruckt und spielte bis zum Pausenpfiff gegen den Champions League-Viertelfinalist munter mit, hatte durch Billa sogar eine gute Gelegenheit zum Ausgleich.

Dass die Wölfinnen mit dem ersten Durchgang nicht zufrieden waren, zeigte ihre Reaktion nach Wiederanpfiff. Mit mehr Biss spielten sich die Gäste nun vor das Hoffenheimer Tor, für die größte Gefahr sorgten jedoch die Eckbälle. Nach einer guten Viertelstunde ließ der Druck der Wolfsburgerinnen nach und die TSG erkämpfte sich wieder mehr Spielanteile. In der 67. Minute klingelte es dann sogar fast im Tor des VfL Wolfsburg, der Pfosten verhinderte jedoch das 1:1. In der Schlussphase setzte die TSG nochmals alles auf einen Punktgewinn und agierte nach der Einwechslung von Tabea Waßmuth mit zwei Sturmspitzen. Der Mut zahlte sich beinahe aus. Kurz vor Schluss ergaben sich zwei gute Chancen für die Hoffenheimerinnen, doch diese blieben ungenutzt. 

Hängende Köpfe fand man bei der TSG nach der 0:1 (0:1)-Niederlage allerdings nicht. In der Partie, die live auf Sport1, DFB-TV und TELEKOM SPORT übertragen wurde, präsentierten sich die Hoffenheimerinnen richtig gut. 

Die Szene des Spiels:

Kurz vor Schluss: Lena Lattwein schickt Tabea Waßmuth auf die Reise, die mit unglaublich viel Tempo an Noelle Maritz in der Verteidigung des VfL Wolfsburg vorbeirauscht. Bis in den Strafraum führt ihr Weg, aus spitzem Winkel zieht die Angreiferin ab, kann Nationaltorhüterin Almuth Schult jedoch nicht überwinden. Schade, Nicole Billa und Sharon Beck standen im Zentrum frei. Trotzdem eine tolle Aktion, die den Ausgleichstreffer einmal mehr verdient gehabt hätte. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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