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09.01.2018

Stefan Aigner: "Ich kann noch mithalten"

In der Bundesliga und der zweiten Liga absolvierte Stefan Aigner knapp 300 Spiele. Im vergangenen Sommer wechselte er zu den Colorado Rapids in die Major League Soccer (MLS). Die dortige Pause nutzt er und hält sich aktuell bei der TSG fit. achtzehn99.de hat am Trainingsplatz mit ihm gesprochen.

Stefan, wie kam es zu deinem Gastspiel bei der TSG?

Stefan Aigner: "Ich wollte die Pause in der MLS sinnvoll nutzen, weshalb ich Julian Nagelsmann, den ich aus der gemeinsamen Jugendzeit bei 1860 München kenne, eine Mail geschrieben habe. Mein Anliegen war es eigentlich, bei ihm zu hospitieren, weil ich großes Interesse am Trainerjob und an seiner Arbeit habe. Ich wollte sehen, wie er Training plant, wie die Einheiten strukturiert sind, wie er mit der Mannschaft spricht. Dann hat er mir angeboten, dass ich ja auch mittrainieren könnte. Diese Möglichkeit habe ich gerne wahrgenommen. Ich habe viel Spaß mit der Mannschaft."

Und wie läuft es?

Aigner: "Ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl, weil ich seit Ende Oktober nicht mehr richtig trainiert hatte und in dieser Zeit nur meine Laufeinheiten absolviert habe. Das Niveau bei der TSG im Training ist sehr hoch. Das ist auch für die Bundesliga gehobenes Niveau und definitiv besser als in den USA. Schön ist, dass ich abends ins Hotel fahre und das Gefühl hatte und habe, dass ich mithalten kann. Ich werde auf jeden Fall am Mittwoch noch einmal mit der Mannschaft trainieren und dann spreche ich noch einmal mit Julian. Für mich geht es nächste Woche in die USA zurück."

Wie kam es im vergangenen Sommer zu deinem Wechsel nach Colorado und wie hast du deine ersten Monate erlebt?

Aigner: "Nach dem Abstieg mit den "Löwen" aus der zweiten Liga wollte ich etwas Neues machen, neue Erfahrungen sammeln. Das hat mir Colorado geboten. Ich war vor dem Wechsel drei Tage drüben und habe mir alles angeschaut - es hat mir gefallen. Mein Sohn kann dort zweisprachig aufwachsen und auch ich lerne viele neue Dinge kennen. Aber es geht natürlich auch um das Sportliche. Ich bin 30, war in meiner Karriere wenig verletzt, und bin weiterhin sehr ehrgeizig. Ich habe Bock auf Erfolg in den USA."

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