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19.01.2018

Mark Uth: "Bis auf den Titel ist noch alles möglich"

Mark Uth erzielte im Saisonverlauf in der Bundesliga neun Tore, bereitete zwei weitere Treffer vor. Im Interview spricht unser Stürmer über seinen Wechsel zu Schalke 04 im Sommer, seine Trefferquote in der Hinrunde, den Glücksfall Julian Nagelsmann, Dankbarkeit und die Ziele für die Rückrunde.

Mark, während der Winterpause wurde Dein Wechsel am Saisonende zum FC Schalke verkündet. Wie kam es dazu?

Mark Uth: "Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, ich habe mir ja auch viel Zeit dafür gelassen, mich mit meiner Familie zusammengesetzt und lange beraten. Auf Schalke ist auch immer noch ein anderer Druck, das hatte ich so noch nicht. Es ging in den letzten zwei, drei Jahren ja recht steil nach oben in meiner Karriere, daran möchte ich anknüpfen."

Deine persönliche Entwicklung hängt stark mit der TSG zusammen.

Uth: "Das ist glasklar. Für mich war es natürlich ein Glücksfall, dass Julian Nagelsmann unser Trainer wurde. Seit Julian hier Trainer ist, habe ich mich als Fußballer unfassbar weiterentwickelt. Deshalb bin ich dem Verein und unserem Trainer natürlich dankbar, dass er mit mir gearbeitet und mich zu einem besseren Spieler gemacht hat. Ich sage das Wort 'dankbar' nicht so schnell, aber ich weiß schon, dass ich der TSG viel zu verdanken habe."

Das Fachmagazin "Kicker" hat Dich zuletzt in seinem großen Ranking in die "Internationale Klasse" eingestuft…

Uth: "Darüber mache ich mir keinen Kopf und es gibt mir kein Selbstvertrauen, weil das auf dem Papier steht. Die Hinrunde war von der Torausbeute auf jeden Fall die beste Zeit meiner Karriere. Ich habe nicht unbedingt den besten Fußball gespielt, aber ich war immer da, wenn es ums Toreschießen ging. Es war sicher eine gute Hinrunde, aber ich kann mich fußballerisch noch weiterentwickeln und mich verbessern."

Wie ist Deine Erwartungshaltung für die Rückrunde?

Uth: "Ich denke schon, dass unser Spiel in den nächsten Wochen wieder besser anzusehen sein wird. Wir müssen daran anknüpfen, was wir in der Vorsaison gemacht haben, als wir viele Mannschaften richtig hergespielt haben. Wir müssen oft einfach das zweite Tor machen, die Spiele frühzeitig entscheiden. Die Geilheit, ein Tor machen zu wollen, die muss wiederkommen - und ich mache mir keine Sorgen, dass wir das nicht schaffen."

Und wohin kann der Weg die TSG am Saisonende führen?

Uth: "Wir wollen uns wieder für den Europacup qualifizieren. Es ist sehr eng in der Tabelle, wir sind noch im Spiel. Es wäre natürlich gut, auch mal mehrere Spiele nacheinander zu gewinnen, sich mit einer Serie oben festzusetzen. Wir arbeiten weiter und schauen dann mal, wo wir am Ende stehen – aber bis auf den Titel ist alles noch möglich."

Da wird am 17. Februar auch Eure Partie in der Arena AufSchalke wichtig sein…

Uth: "Ich gebe alles für die TSG und wenn ich Schalke dabei einen reindrücken muss, dann ist das eben so."

Mehr von Mark Uth gibt es in der nächsten Ausgabe des TSG-Klubmagazins Spielfeld. Diese erscheint am 2. Februar 2018.

Zum Spielerprofil von Mark Uth >>

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