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18.01.2018

Alexander Rosen: "Wir bleiben maximal ehrgeizig!"

Vor der Heimpremiere 2018 gegen Bayer Leverkusen am Samstag blickt Alexander Rosen bei achtzehn99tv zurück und nach vorn. Der Direktor Profifußball spricht über die beiden erfolgreichsten Jahre des Klubs in seiner zehnjährigen Bundesliga-Geschichte, über Transfers, Talente, überzogene Erwartungen, Schwarzmalerei und einseitige Betrachtungsweisen sowie die sportlichen Perspektiven.

Alexander Rosen über....

... die Jahre 2016 und 2017 sowie die Erwartungshaltung von außen.

"Wir blicken auf die zwei erfolgreichsten Jahre unserer Klubgeschichte zurück, wir sind 2017 Dritter und 2016 Vierter der Jahrestabelle geworden. Deshalb macht hier im Klub aber keiner den Anschein, ohne Antrieb ins neue Jahr gestartet zu sein. Im Gegenteil: Wir verfolgen unseren Weg konsequent weiter und bleiben maximal ehrgeizig. Umso mehr muss man sich wundern, dass wir als TSG mit der Aussage konfrontiert werden, ob ein siebter Platz den Ansprüchen gerecht wird. Noch einmal: wir sind alle sehr, sehr ehrgeizig. Und wir wollen am liebsten das Ergebnis der Vorjahre wiederholen, nur selbstverständlich oder realistisch planbar ist das nicht - erst Recht, wenn man unsere finanziellen Mittel im Vergleich zu anderen Klubs sieht."

... Transfers.

"Es muss überhaupt niemand Angst haben. Diese Fragen zu unseren Abgängen, zu Unsicherheit und unserer Zukunft sind doch nicht neu. Bei Firmino, bei Volland, zuletzt bei Rudy und Süle wurden wir immer wieder mit der Frage konfrontiert: Wie soll es nur weitergehen? Ich würde mir manchmal wünschen, dass da im Umfeld etwas mehr Ruhe ausgestrahlt wird, dass die Menschen mehr Optimismus und nicht zuletzt auch Vertrauen in den Klub und die handelnden Personen haben. Denn es ist nicht selbstverständlich, was hier in den vergangenen zwei Jahren passiert ist. Das kann auch nicht der Maßstab für Erwartungen sein. Ich glaube, wir haben jetzt über einen langen Zeitraum, nicht über eine Saison, sondern über einen langen Zeitraum, bewiesen, dass wir hier außerordentlich erfolgreiche Arbeit leisten."

... die Vorgaben für die Planungen.

"Wir haben hier sicher bemerkenswerte Möglichkeiten. Dennoch liegen wir mit unserem Umsatz und dem Lizenzspieler-Etat nur im Mittelfeld der Liga. Und um dieses Niveau überhaupt halten zu können – das ist eine klare Vorgabe des Gesellschafters müssen wir pro Jahr bis zu zehn Millionen Euro Transfererlöse erzielen. Das bedeutet, wir werden den Weg Spieler auszubilden und sie irgendwann auch wieder abzugeben, mit ganzer Überzeugung weitergehen. Im Hinblick auf die Transfererträge sind wir der erfolgreichste Klub in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren und im gleichen Bemessungszeitraum hat kein anderer Bundesligist mehr Spieler aus der eigenen Akademie in den Profikader integriert – das ist außergewöhnlich."

... den Saisonausblick.

"Wir sind uns sehr bewusst, dass wir in den kommenden zwei Partien zwei der stärksten Klubs der Bundesliga vor uns haben, aber auch da werden wir unsere Herangehensweise der vergangenen beiden Jahre nicht ändern. Wir werden versuchen unser Spiel durchzuziehen. Wir werden auf Sieg spielen – sowohl am Wochenende gegen Leverkusen als auch die Woche drauf in München. Das ist unser Naturell, das Naturell der Spieler und der Trainer und genauso gehen wir diese beiden zugegebenermaßen sehr schweren Aufgaben an. Wie gesagt, wir sind ehrgeizig. Wir wollen schauen, dass wir die Vorrunde toppen. Wir wollen noch mehr unser Spiel durchbringen und vor allem die Spiele, die wir trotz guter Leistung – ich erinnere zuletzt an Dortmund – nicht für uns entschieden haben, für uns entscheiden, und dann schauen wir mal wo der Weg hingeht. Aber wir bleiben voll auf dem Gas."

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