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31.07.2017

#DASERSTEMAL? Nicht für alle TSG-Profis

Für die TSG ist es #DASERSTEMAL, "Hoffe" nimmt in der Saison 2017/18 an einem europäischen Wettbewerb Teil. Am 4. August werden die Champions-League-Playoffs ausgelost - zwei Spiele, in denen die TSG um die Teilnahme an der "Königklasse" kämpft. Die Europa League ist dem Team von Julian Nagelsmann ohnehin sicher. Für den Klub das erste Mal, für einige Spieler nicht. achtzehn99.de zeigt, welche TSG-Profis schon international im Vereinsfußball auf dem Rasen standen.

Oliver Baumann

Mit dem SC Freiburg schnupperte Baumann in der Saison 2013/14 zum ersten Mal europäische Fußball-Luft. In der Gruppenphase trafen die Südbadener damals auf Liberec, Sevilla sowie Estoril und mussten sich anschließend nach drei Unentschieden, zwei Niederlagen und einem Sieg aus dem Wettbewerb verabschieden. Dennoch hat die Nummer 1 der TSG den Wettbewerb und die Reisen in guter Erinnerung behalten: "Das ist einfach etwas Besonderes und sehr Schönes. Man merkt auf den Reisen sofort, dass in jedem Land alles anders ist: die Kultur, die Stadien, die Fans und der Rasen."

Steven Zuber

"Jeder will in der Champions League spielen und nicht nur vor dem Fernseher sitzen und die Spiele gucken." Zuber selbst kennt bereits das Gefühl, wenn die Champions-League-Hymne ertönt. Sechs Mal stand der Schweizer in der Spielzeit 13/14 im Kader von ZSKA Moskau in der Champions League, vier Mal erlebte er die berühmte Melodie der Königsklasse als einer der elf Startelfspieler, zweimal wurde Zuber eingewechselt. Nach der Gruppenphase war für die damalige Moskauer Mannschaft aber schon Endstation. Den einzigen Sieg feierten Zuber und Co. im Hinspiel gegen Viktoria Pilsen, verloren allerdings alle weiteren fünf Spiele. Die Gegner: Bayern München, Manchester United und Pilsen.

Pavel Kaderabek

In seiner Zeit bei Sparta Prag, von wo aus er vor zwei Jahren zur TSG wechselte, spielte Kaderabek zwei Mal in der Europa League und kam fünf Mal in der Champions League-Qualifikation zum Einsatz. Zuletzt lief Kaderabek in der Saison 14/15 in Europa auf, stand in der Gruppenphase, in der Prag auf den SSC Neapel, die Young Boys Bern und Slovan Bratislava traf, sechs Mal in der Startelf und spielte jeweils durch.

Nico Schulz

Der Hoffenheimer Neuzugang hat bereits Erfahrung in der Champions League, als auch in der Europa League gesammelt. Mit Borussia Mönchengladbach erreichte er zwei Mal die Champions League-Gruppenphase. In der Spielzeit 15/16 wurde er bei der 0:3-Niederlage gegen den FC Sevilla 18 Minuten eingesetzt. In der vergangenen Saison durfte er in der Königsklasse im "Fohlen"-Trikot gegen Celtic Glasgow (vier Minuten) und beim FC Barcelona (59 Minuten) ran. Nach der Gruppenphase ging es für die Borussia 16/17 in der Europa League weiter, wo Schulz im Achtelfinal-Hinspiel auf Schalke sechs Minuten zum Einsatz kam.

Havard Nordtveit

23 internationale Einsätze kann Nordtveit aufweisen. Drei Mal spielte er in der vergangenen Saison für seinen letzten Verein West Ham United in der Europa League-Qualifikation, 20 Mal lief er im Trikot Borussia Mönchengladbachs in den Spielzeiten 12/13 bis 15/16 international auf. Am besten wird ihm dabei sicherlich die Europa League-Saison 14/15 in Erinnerung bleiben, in der der 27-Jährige sein einziges Tor auf europäischem Boden erzielte. Im Gruppenspiel beim FC Zürich traf er zum 1:1-Ausgleich. In der Champions League kam Nordtveit sechs Mal zum Einsatz, traf in der Saison 15/16 mit Gladbach in der Gruppe D auf den FC Sevilla, Manchester City und Juventus Turin.

Andrej Kramaric

Schon 26 Mal spielte Kramaric in einem europäischen Wettbewerb mit. Zwei Mal erreichte er mit dem kroatischen Klub HNK Rijeka die Europa League, zwei Mal spielte er mit Dinamo Zagreb in der Europa League. Dabei erzielte der Kroate neun Tore. Besonders gerne erinnert sich der TSG-Topscorer der vergangenen Saison an ein Spiel mit Rijeka gegen Olympique Lyon. Aus 25 Metern traf er damals beim Heimspiel seines Klubs in den Winkel. "Das war eines der schönsten Tore meiner Karriere. Es ähnelt dem, das ich in der vergangenen Saison in Freiburg erzielt habe. Ein bisschen mehr Kraft, ein bisschen weniger Drall", sagt der Stürmer im Rückblick.

Adam Szalai

Mit dem FC Schalke 04 spielte Szalai in der Saison 13/14 in der Königsklasse. Der Klub musste sich zunächst für die Champions League qualifizieren. An die beiden Qualifikationsspiele gegen PAOK Saloniki erinnert sich der Angreifer sicher gerne. Beim 1:1 im Hinspiel bereitete er den Schalker Treffer vor, im Rückspiel erzielte er beim 3:2-Sieg zwei Tore. In der anschließenden Gruppenphase wurde Szalai in allen sechs Partien eingesetzt, und erreichte mit S04 das Achtelfinale. Gegen Real Madrid kassierten die Königsblauen zwei klare Niederlagen (1:6 und 1:3), Szalai durfte eine Halbzeit im Estadio Bernabeu ran.

Serge Gnabry

In seiner Zeit beim FC Arsenal durfte Gnabry drei Mal Champions League-Luft schnuppern. Zwar stand der 22-Jährige in diesen drei Spielen, in denen er ausschließlich auf deutsche Teams traf, insgesamt nur 21 Minuten auf dem Platz, die Erfahrung und das Gefühl, die Champions League-Hymne am Spielfeldrand erlebt zu haben, kann ihm jedoch keiner mehr nehmen. In der Saison 13/14 durfte Gnabry im Achtelfinale beim 1:1 gegen Bayern München 13 Minuten mitmischen und wurde in der gleichen Saison beim 1:2 gegen Borussia Dortmund in der letzten Minute eingewechselt. 2012/13 kam er in der Gruppenphase gegen Schalke 04 für sieben Minuten zum Einsatz.

Robert Zulj

Neun Spiele kann der Österreicher in der Europa League aufweisen. Mit dem österreichischen Erstligisten SV Ried stand er 2010/11 und 2011/12 in der Qualifikation. In fünf Einsätzen für sein damaliges Team erzielte er einen Treffer. Mit Red Bull Salzburg stand Zulj in der Spielzeit 13/14 im Achtelfinale, scheiterte dort aber am FC Basel.

Sandro Wagner

Auf fünf internationale Auftritte blickt Wagner zurück. Beim FC Bayern stand er 2007/08 im UEFA-Cup-Kader der ersten Runde, in der München auf den CF Belenenses traf, Wagner wurde in einem Spiel eingesetzt. Vier Mal lief der 29-Jährige im Trikot des SV Werder Bremen international auf, als er sich mit den Hanseaten 2010/11 für die Champions League qualifizierte. Nach seinem Einsatz in der Qualifikation, durfte Wagner auch drei Mal in der Gruppenphase auflaufen – gegen Tottenham und Inter Mailand.

Eugen Polanski

Die europäischen Einsatz von Polanski liegen schon ein wenig zurück. In der Saison 2011/12 nahm er mit Mainz 05 an der Europa-League-Qualifikation Teil. In der dritten Quali-Runde stand der Mittelfeldspieler in zwei Partien gegen Gaz Metan Medias 210 Minuten auf dem Feld. Mainz musste sich im Elfmeterschießen geschlagen geben, obwohl Polanski als vierter Schütze seines Klubs traf.

Lukas Rupp

In der Saison 2012/13 spielte Rupp mit Borussia Mönchengladbach in der Europa League. In der Gruppe C trafen die "Fohlen", bei denen Rupp in drei von sechs Spielen zum Einsatz kam, auf Limassol, Fenerbahce Istanbul und Olympique Marseille. Gegen die Franzosen bereitete der Mittelfeldspieler ein Tor vor. Das Team qualfizierte für die Zwischenrunde gegen Lazio Rom und schied dort aus. Rupp stand im Kader, aber nicht auf dem Platz.

Justin Hoogma

Auch der Youngster aus den Niederlanden konnte schon einmal internationale Fußball-Luft schnuppern. In der vergangenen Spielzeit trat er mit Heracles Almelo in der EL-Qualifikation an. Gegen den FC Arouca aus Portugal war nach zwei Spielen Schluss. Hoogma stand beim 0:0 im Rückspiel 45 Minuten auf dem Platz.

Ermin Bicakcic

Im zarten Alter von 20 Jahren stand der bosnische Nationalspieler für seinen damaligen Klub VfB Stuttgart zwei Mal in der Europa League auf dem Platz. Sowohl gegen Odense als auch gegen die Young Boys Bern. Dort musste sich der VfB mit 2:4 geschlagen geben, im Heimspiel gegen den dänischen Verteter gab es dann einen 5:1-Sieg.

Alexander Stolz

Auch der heutige TSG-Keeper hat eine Vergangenheit beim VfB Stuttgart. Für die "Schwaben" spielte er in der Saison 2008/09 zwei Mal im UI-Cup. Gegen Saturn Ramenskoe stand Stolz für zwei Spiele und 210 Minuten zwischen den Pfosten. Beim 0:1 im Hinspiel musste Stolz hinter sich greifen, beim 3:0 nach Verlängerung im Rückspiel behielt er dann eine weiße Weste.

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