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24.10.2016

Kevin Vogt: "Ich bin heiß auf das Spiel in Köln"

Kevin Vogt wechselte vor der laufenden Saison vom 1. FC Köln nach Hoffenheim. Vor dem Pokalspiel der TSG bei den "Geißböcken" am Mittwochabend spricht er mit achtzehn99.de über seine Rückkehr, den Hexenkessel RheinEnergieStadion und seine Wünsche für die Partie.

Kevin, lass uns einen kurzen Blick zurück nach Leverkusen werfen. Was nimmst du mit, außer einem schmerzenden Daumen und drei Punkten?

Kevin Vogt: Freude, ein gutes Gefühl und eine breite Brust. Nicht nur bei mir, sondern bei der ganzen Mannschaft. Die frühe Rote Karte hat uns natürlich geholfen, aber man muss so ein Spiel bei einem starken Gegner dann auch erst einmal so konzentriert und sauber runterspielen. Wir sind sehr clever und gut aufgetreten. Der Sieg macht noch mehr Lust auf mehr. Ich freue mich auf die kommenden Spiele.

Das kommende ist die Partie im DFB-Pokal beim 1. FC Köln. Du hast zwei Jahre beim FC gespielt. Was erwartet die TSG am Mittwochabend im RheinEnergieStadion?

Vogt: Das wird ein heißer Tanz - so viel ist klar. Das Stadion ist imposant, die Fans tun ihr Übriges dazu. Es wird hitzig, es wird laut. Aber darauf sind wir vorbereitet.

Der Kern der Mannschaft ist in Köln zusammengeblieben. Du kennst viele Spieler. Kannst du Julian Nagelsmann und seinem Team helfen?

Vogt: Julian Nagelsmann und sein Team brauchen meine Hilfe nicht. Sie sind unglaublich kreativ und haben viele Ideen, um einen Gegner zu bespielen. Das wird auch gegen Köln so sein. Wenn er doch eine Frage hat, bin ich sicherlich da und versuche einen Teil beizusteuern.

Vor allem Anthony Modeste hat bei den Kölnern einen Lauf. Du weißt aus dem Training sicherlich wie man ihn stoppt.

Vogt: Ein Geheimrezept habe ich trotz des Trainings gegen ihn nicht parat. Er ist aktuell sehr gefährlich und vor dem Tor kaltschnäuzig. Deshalb müssen wir uns ganz sicher intensiv um ihn kümmern. Er ist viel in Bewegung und ein ständiger Unruheherd. Vor allem körperlich ist er sehr robust. Da gilt es, dagegenzuhalten. Ich denke, wir haben hinten die Spieler, um genau das zu tun. Wir haben in den vergangenen Wochen defensiv sehr gut gespielt. Dessen sind wir uns bewusst. Deshalb freue ich mich auf das Duell mit Tony. Auch, weil wir uns privat sehr gut verstehen und noch Kontakt haben. Ich bin positiv gestimmt, dass wir ihn stoppen können.

Ist diese Rückkehr etwas Besonderes für dich?

Vogt: Klar, das erste Spiel nach einem Vereinswechsel gegen den alten Klub ist etwas Besonderes. Das habe ich auch damals so empfunden, als ich von Augsburg nach Köln gewechselt bin. Aber es ist jetzt kein Riesen-Event. Mich wird bestimmt auch persönlich eine hitzige Stimmung erwarten, aber ich freue mich darauf. Ich bin heiß auf das Spiel in Köln. 

Was müsst ihr tun, um in Köln eine Runde weiterzukommen?

Vogt: Gewinnen (lacht). Wir müssen mit dem Maß an Giftigkeit, Galligkeit und Konzentration der vergangenen Wochen auftreten, dann haben wir die Möglichkeit, weiterzukommen. Köln ist gut drauf, aber auch wir haben viel Selbstvertrauen. Wir wollen und werden unseren Plan zu 100 Prozent auf das Feld bringen. Ich bin guter Dinge, dass wir weiterkommen.

Im Pokal heißt es "Alles oder nichts". Magst du diese K.o.-Spiele?

Vogt: Der Pokal ist speziell. Die Bundesliga ist Tagesgeschäft, der Pokal ist das Besondere. Es gibt nur dieses eine Spiel, eine Chance. Die Tagesform kann den Ausschlag geben, man kann nichts wieder geradebiegen. Ich wünsche mir, dass wir einen guten Tag erwischen und Mittwochnacht zusammen einen Sieg feiern können. 

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