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FRAUEN
01.09.2016

Christine Schneider: „Es ist schwer abzusehen“

Die neue Runde steht vor der Tür. Für die TSG startet das vierte Jahr in der Bundesliga. Christine Schneider, die seit 2006 für Hoffenheim spielt, spricht im Interview mit achtzehn99.de über den Saisonstart und die Entwicklung des Frauenfußballs.

Hallo Tine, am Sonntag startet ihr gegen Potsdam in die neue Runde, bist du fit?

Christine Schneider: Die Vorbereitung lief auf jeden Fall gut für mich. Ich habe fast jede Trainingseinheit mitgemacht, das konnte ich in den letzten Vorbereitungen nie. Im Winter war ich verletzt, letzten Sommer musste ich arbeiten. Deshalb fühle ich mich gut und freue mich auf die neue Saison.

Es ist deine elfte Saison bei der TSG. Wie fasst du die lange Zeit zusammen?

Schneider: Es hat sich viel verändert. Die Entwicklung der letzten Jahre sieht man allein an der Anzahl der Personen, die hier in die Organisation, die sportliche sowie die medizinische Betreuung eingebunden sind. Als ich 2006 zur TSG kam, gab es eigentlich nur einen Trainer. Heute haben wir nicht nur mehrere Trainer, sondern beispielsweise auch Physiotherapeuten. Wenn ich zurückschaue haben wir uns allein in den letzten drei Jahren in der Bundesliga stark weiterentwickelt. In den ersten Bundesligaspielen hatte man manchmal das Gefühl, man schafft das nie, weil wir nur hinterhergerannt sind. Mittlerweile haben wir uns etabliert und sind ein guter Gegner.

Wie siehst du die weitere Entwicklung der TSG und des Frauenfußballs?

Schneider: Es ist schwer abzusehen, wie sich der Frauenfußball in den einzelnen Vereinen auf lange Sicht entwickeln wird. Natürlich spielt Geld eine Rolle und es wird sich jeder Club für oder gegen die Unterstützung entscheiden müssen. Bei uns geht die Entwicklung hoffentlich so weiter und das Konzept, auf junge Spielerinnen zu setzen, sie auszubilden und heranzuführen, trägt Früchte. Vielleicht bringen wir bei der TSG ja noch die ein oder andere Nationalspielerin hervor.

Am Sonntag geht es gegen Potsdam. Was wünschst du dir für den Bundesligastart? Was ist dein Tipp?

Schneider: Wir haben zum Auftakt ein schweres Spiel erwischt. Potsdam ist stärker als letztes Jahr und wird eine gute Runde spielen. Zudem haben wir gegen Turbine noch nie was geholt. Wir wünschen uns viele Zuschauer im Stadion und wollen den Schwung aus der guten Vorbereitung ins erste Spiel mitnehmen. Für die Zuschauer hoffen wir auf ein attraktives Spiel mit dem besseren Ende für uns. 

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