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05.11.2015

Stevens: "Spieler müssen zeigen, dass sie wollen"

Am Samstag gastiert die Frankfurter Eintracht in Sinsheim. achtzehn99.de blickt mit Chef-Trainer Huub Stevens auf das 13. Duell mit den Hessen voraus.

Huub Stevens über ...

... den Gegner.

Die Eintracht verfügt in der Offensive über sehr viele gute Spieler. Sie spielen normalerweise schnell nach vorne und haben eine gute Umschaltbewegung. Dass sie es auch anders können, haben sie gegen den FC Bayern gezeigt. Aber so wollen sie eigentlich nicht spielen. Bayern zwingt dich dazu. Deshalb taugt diese Partie nicht als Beispiel. Sie werden am Samstag ziemlich sicher anders auftreten.

... das Personal.

Nach heutigem Stand werden am Samstag alle Spieler - außer den Langzeitverletzten - zur Verfügung stehen.

... die sportliche Situation I.

Wir haben uns genau angeschaut, was gegen Köln funktioniert hat und was nicht. Darauf haben wir in dieser Trainingswoche aufgebaut und darauf reagiert. Im Mittelpunkt steht immer unsere Organisation. Organisation in der Offensive, Organisation in der Defensive. Organisation bei Ballverlust, Organisation bei Ballgewinn. Darauf kommt es an. Das wichtigste ist: Es geht nicht um elf Einzelspieler, sondern um eine Mannschaft.

die sportliche Situation II.

Ich freue mich auf das erste Heimspiel mit der TSG. Das Stadion ist ausverkauft und ich hoffe, dass die Fans uns voll unterstützen werden. Gerade, wenn man eine junge Mannschaft hat, ist das wichtig. Dazu müssen die Spieler auf dem Feld das zeigen, was sie mir unter der Woche zeigen - dass sie wollen. Das werden sie tun. Dann gibt es eine Wechselwirkung zwischen Fans und Spielern. Das kann enorm helfen.

Die bisherigen Duelle:

Zwölf Duelle gab es bisher zwischen beiden Teams in der Bundesliga. Und der Blick in die Geschichtsbücher verheißt Gutes für die TSG - sechs Mal ging "Hoffe" gegen die Hessen als Sieger vom Platz. Drei Mal holte sich die Truppe aus der Main-Metropole den Sieg, drei Mal teilte man die Punkte. Eine Nullnummer gab es bisher in all diesen Spiel nur einmal - im April 2014 in Sinsheim. In der Vorsaison konnten sich beide Teams jeweils einen Sieg holen. Die TSG gewann zuhause 3:1, die Frankfurter siegten vor ihrem Publikum mit 3:1.

Die Form des Gegners:

Zwei Erfolgserlebnisse in der Liga, eine Pleite im Pokal. So lassen sich die vergangenen Tage bei der Eintracht kurz und knackig charakterisieren. Zunächst siegte das Team von Armin Veh mit 2:1 bei Hannover 96, dann gab es eine 0:1-Pleite bei Drittligist Erzgebirge Aue. Der Tiefpunkt eines guten Saisonstarts am Main. Am vergangenen Wochenende beendete die SGE dann mit einem 0:0 die Siegesserie des FC Bayern. Ein Ausrufezeichen. Die Eintracht kann es nicht nur offensiv, sondern sich auch defensiv die Hände schmutzig machen.

Das Schlüsselduell:

Meier, Seferovic, Castaignos - es gibt wahrlich Mannschaften in der Bundesliga, die in der Offensive auf weniger Qualität zurückgreifen können. Elf Tore und fünf Vorlagen gehen auf das Konto des Dreigestirns, dass zudem von Marc Stendera (zwei Tore) unterstützt wird. Insgesamt hat die Eintracht 16 Treffer erzielt - das unterstreicht die Bedeutung dieser Spieler noch einmal. Die TSG muss die Räume wie gegen Köln eng machen kompakt stehen und die Zweikämpfe konsequent führen, um die Offensivkraft der Gäste zu minimieren.

Daten & Fakten zum Spiel »

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