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PROFIS
07.11.2015

Die Stimmen zum Spiel gegen die Eintracht

Das sagten die Beteiligten nach dem 0:0 der TSG gegen Eintracht Frankfurt.

Huub Stevens: Ich bin nicht zufrieden. So ein Spiel musst du gewinnen, du kannst es aber auch verlieren. Wenn ich sehe, wie wir Fußball spielen können und was wir heute gezeigt haben – dann bin ich nicht zufrieden. Aber wenn man da unten drin steht, ist das normal. Das müssen wir durchbrechen. Heute haben wir einige gute Chancen gehabt, Frankfurt aber auch. So ein Spiel muss eigentlich 3:3 ausgehen. Ich habe mehrere Fortschritte gesehen im Vergleich zum Spiel vor einer Woche. Das besprechen wir aber immer mit den Spielern, das sind interne Dinge, dich ich ungern in die Öffentlichkeit bringe. Glauben Sie mir eins: das Schwierigste im Fußball ist, Tore zu schießen. Das Einfachste ist verteidigen. Man muss irgendwo anfangen. Eine Mannschaft baust du von hinten auf.

Armin Veh: Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Leider haben wir uns nicht belohnt. Bis auf ein paar Situationen standen wir gut und haben nach vorne immer wieder Akzente gesetzt. Ich bin zufrieden mit der Leistung heute, nur mit dem Ergebnis nicht.

Oliver Baumann: Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Ich bin froh, dass wir wieder zu null gespielt haben. Trotzdem muss man festhalten, dass wir oft zu weit von den Frankfurtern weg waren. so hatten sie immer wieder Möglichkeiten. Wir hatten über die gesamte Spielzeit hinweg auch Chancen, nach vorne etwas zu bewegen, aber wir haben die Situationen selten gut ausgespielt und sind deshalb nicht zum Abschluss gekommen. Wir wollen, alle kämpfen, alle wollen kompakt stehen, ziehen sich schnell hinter den Ball zurück und wollen ihn erobern - das ist der richtige Weg. Meine Leistung heute war okay.

Pirmin Schwegler: Ich glaube, Frankfurt war heute eine Spur besser. Sie haben nach vorne viel Qualität. Dass wir erneut zu null gespielt haben, ist positiv. Darauf lässt sich aufbauen. Nach vorne sind wir aktuell nicht gefährlich genug, deshalb haben wir viel Arbeit vor uns. Aber wir haben auch noch viele Spiele vor uns. Wir wollen bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich holen, um dann einigermaßen bei den Leuten zu bleiben. Hinten gut stehen, ist der erste Schritt. Dann folgen die nächsten.

Eugen Polanski: Wir müssen unsere Sicherheit finden, das heißt, wir müssen viele Dinge automatisieren, den Kopf ausschalten, nicht nachdenken. Das ist die Aufgabe der kommenden Wochen. Wir wollen nicht 0:0 spielen, aber wenn hinten die Null steht, ist das sicher positiv. Die Arbeit mit Huub Stevens ist sehr intensiv. Wir haben gute Einheiten, in denen wir viel an der Taktik feilen. Er spricht fast nur die positiven Dinge an und wir arbeiten viel mit Videos - das tut uns gut.

Ermin Bicakcic: Chancen gab es heute auf beiden Seiten, wobei wir viele Situationen in der Offensive noch besser ausspielen müssen. Ich denke, wir haben uns den Punkt verdient. Dennoch - manchmal hatten es die Frankfurter zu leicht, um zu Chancen zu kommen. Da hat immer mal wieder ein Doppelpass gereicht - das kann nicht sein. Wir wollten heute drei Punkte, jetzt ist es einer geworden. Damit müssen wir leben. Nach der Pause geht es weiter, wir werden hart arbeiten, um es noch besser zu machen. Vor allem nach vorne. 

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