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FRAUEN
02.11.2015

Dank starker zweiter Halbzeit Sieg in Aachen

Die Weste bleibt blütenweiß. Nach einem 3:1 (1:1) bei Alemannia Aachen ist die TSG II alleiniger Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd, da Borussia Mönchengladbach mit 0:4 bei Bayern München II die erste Niederlage kassierte. Die Tore für Hoffenheim schossen Sarai Linder, Christine Schneider und die Aachenerin Svenja Streller mit einem Eigentor.

Bei schwierigen Platzverhältnissen – der Platz war nass und uneben – kam die TSG nur schwer ins Spiel. Die Begegnung war wie ein Duell „Mutter gegen Tochter“ – sehr erfahrene Aachenerinnen trafen auf die blutjungen Hoffenheimerinnen. Mit Sarai Linder und Michelle Beyrer war der Altersdurchschnitt noch einmal jünger als zuletzt. Durch den schweren Platz waren viele Bälle Zufallsprodukte. Durch einen Standard ging Aachen in Führung. Dabei sah die TSG-Abwehr nicht gut aus. Erst ging der Ball an den Pfosten, danach an die Latte, dann kam Zsolt im Fünfmeterraum zum Schuss und traf zum 1:0.

Nach dem Rückstand kam die TSG über den Kampf ins Spiel, doch der letzte Ball kam nicht. Häufig wurde zu ungenau oder zu spät gepasst, so dass es viele Abseitsstellungen gab. Kurz vor der Halbzeit fiel der Ausgleich. Sarai Linder bekam auf dem rechten Flügel einen Steilpass, zog nach innen und schloss mit dem linken Fuß ab.

Tine Schneider weist den Weg zum Sieg

In der zweiten Halbzeit brauchten die Gäste ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu kommen. Dann ging es nur noch in Richtung Aachener Tor. Die Mannschaft spielte gut über außen und ließ einige Torchancen aus. Nach 66 Minuten war es jedoch so weit. Nach einem Freistoß von Madita Giehl stoppte Tine Schneider den Ball mit dem Rücken zum Tor, drehte sich und schoss  zum 2:1 ein.

Zehn Minuten später fiel die Entscheidung. Erneut ging Sarai Linder außen durch, legte quer auf Leonie Keilbach, die der Torhüterin den Ball durch die Beine spielte. Aachens Svenja Streller lenkte den Ball dann selbst ins Tor. Die TSG war nun jederzeit Herr der Lage, auch wenn Aachen noch einmal alles versuchte. Die Gastgeberinnen kamen nur bis zum Strafraum und wurden nicht mehr gefährlich. Dagegen hätte die TSG noch ein, zwei Konter setzen können.

Stimmen zum Spiel:      

Trainer Siegfried Becker: „Der Sieg war auch in der Höhe verdient, die zweite Halbzeit war richtig gut. Es war eine gute kämpferische Leistung der ganzen Mannschaft, die erneut nach einem Rückstand noch souverän gewonnen hat. Wir tun uns derzeit noch mit Bällen in die Schnittstellen schwer, das können wir noch verbessern. Sechs Siege hätte natürlich niemand erahnen können. Alle haben einen Sprung gemacht, die Mischung mit Spielerinnen aus der ersten Mannschaft macht es derzeit aus. Immerhin fehlten uns heute Spielerinnen wie Selina Häfele, Franziska Harsch und Annika Köllner.“

TSG II: Voll – Kiel, Kaiser, Giehl, Rall (87. Rippberger), Schneider, Beyrer (79. Mackert), Schaber, Waßmuth,  Linder, Keilbach.  Tore: 1:0 Zsolt (17.), 1:1 Linder (44.), 1:2 Schneider (66.), 1:3 Streller (76., Eigentor).

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