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FRAUEN
10.10.2015

Kein Losglück im Pokal - TSG muss nach Potsdam

Einmal mehr hatte die TSG im DFB-Pokal der Frauen kein Losglück. Im Achtelfinale muss die Mannschaft von Jürgen Ehrmann am 8. November bei Turbine Potsdam antreten. Das ergab die heutige Auslosung in der Halbzeit des Bundesligaspieles Bayer Leverkusen gegen Turbine Potsdam.

Die TSG-Delegation saß bereits im Bus nach Essen, wo sie am Sonntag das Bundesligaspiel bei der SGS bestreiten wird, und verfolgte die Auslosung am Fernseher. Klar, dass kein Jubel ausbrach, als der frühere Bundesligaspieler und –trainer Jürgen Gelsdorf erst Turbine Potsdam und dann die TSG-Kugel aus dem Glasbehälter zog. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch Freiburg und Leverkusen im Lostopf.

Jürgen Ehrmann bedauerte, dass es wieder kein Heimspiel für seine Mannschaft gibt. Seit dem DFB-Pokal-Viertelfinale in der Saison 2012/13 (1:5 gegen Bayern München) hat die TSG nur noch Auswärtsspiele gehabt. „Es hätte definitiv besser kommen können, irgendwie sind uns die Losfeen nicht wohlgesonnen“, sagte Ehrmann und verwies auf die weite Fahrt und einen in dieser Saison „angeknockten Gegner“. Letztlich müsse man es aber nehmen, sie es käme.

Potsdam steht nach der heutigen 0:1-Niederlage in Leverkusen in der Bundesliga auf einem Abstiegsplatz. Das ist der schlechteste Saisonstart seit 20 Jahren. „Die Qualität bei Turbine ist nach wie vor groß, die werden da unten rauskommen“, ist Ehrmann überzeugt. Klar ist, dass der vielfache deutsche Meister und Pokalsieger diese Saison nur noch durch den DFB-Pokal retten kann, denn für einen Spitzenplatz wird es im Vergleich mit Bayern, Frankfurt und Wolfsburg wohl nicht mehr reichen.

Hoffenheim und Potsdam werden nun binnen acht Tagen zweimal aufeinander treffen. Am 1. November kommt Turbine zum Bundesligaspiel ins Dietmar-Hopp-Stadion. Eine Woche später geht es dann im Karl-Liebknecht-Stadion um den Einzug ins Viertelfinale. Der Knaller des Achtelfinales, in dem alle zwölf Erstligisten, die Zweitligateams aus Meppen, Lübars und Herford sowie der württembergische Verbandsligist SV Hegnach stehen, ist das Aufeinandertreffen von Meister Bayern München und Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt.

Die Paarungen des Achtelfinales:

VfL Wolfsburg - SGS Essen
SV Hegnach - 1. FC Lübars
1. FC Köln - FF USV Jena
Bayern München - 1. FFC Frankfurt
Herforder SV - SC Sand
SV Meppen - SV Werder Bremen
1. FFC Turbine Potsdam - TSG 1899 Hoffenheim
SC Freiburg - Bayer Leverkusen

 

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