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U23
27.02.2015

Platz vier im Visier:
Am Sonntag
kommt Nöttingen

Die lange Winterpause hat für die U23 schon Tradition. Bereits Anfang Dezember war in der Regionalliga Südwest mit dem Punktspielbetrieb Schluss, Ende Februar – im Fall der Hoffenheimer sogar Anfang März – geht es nach dann gut zwölfwöchiger Pause endlich weiter. Das Team von Trainer Marco Wildersinn erwartet am Sonntag im Dietmar-Hopp-Stadion zum Restrückrundenstart den FC Nöttingen – und hat sich für die kommenden Wochen einiges vorgenommen.

Zwei raus, einer rein. Zwei Abwehrspieler haben die U23 in der Winterpause verlassen: Während Patrick Schorr auf Leihbasis bis Juni 2016 für den Zweitligisten FSV Frankfurt die Schuhe schnürt, kehrte Fabian Aupperle zu seinem ehemaligen Arbeitgeber SG Sonnenhof Großaspach zurück. Mit sieben gelernten Verteidigern stehen Wildersinn nach wie vor ausreichend Alternativen zur Verfügung. Schlechter sah es da zuletzt im Angriff aus, weshalb mit dem Deutsch-Italiener Mattia Maggio nachgerüstet wurde. Der gebürtige Nürtinger, der gerade seinen 21. Geburtstag gefeiert hat, spielte zuletzt beim Hamburger SV II und kann auch auf vier Bundesliga-Einsätze für die Hanseaten zurückblicken.

„Maggio hat uns mit ordentlichen Leistungen überzeugt“, so Wildersinn. „Klar ist aber auch, dass der Integrationsprozess hier noch nicht abgeschlossen ist, zudem hat ihn leider eine Krankheit während der Vorbereitung etwas zurückgeworfen. Aber der Junge gibt Gas, ist lernwillig – und wird sicherlich die gewünschte Verstärkung werden.“

Die Hoffenheimer haben sich mit zwei Zu-null-Siegen aus 2014 verabschiedet und auf Rang zehn überwintert, nun soll es gegen den FC Nöttingen erfolgreich weitergehen. Die „Veilchen“ fuhren zum Jahresausklang ebenfalls zwei Dreier hintereinander ein und trafen dabei jeweils vier Mal ins Schwarze. Das Hinrundenspiel entschied die Wildersinn-Elf im Panoramastadion klar mit 4:2 für sich, auf die leichte Schulter nehmen wird sie die Partie gegen den FCN aber nicht. Die Truppe von Trainer Michael Wittwer fuhr in der Vorbereitung hohe Testspielsiege ein – zuletzt gab es ein 4:0 gegen den SC Hauenstein – und steht nicht zufällig im Halbfinale des bfv-Pokals.

Mehr Torgefahr gefordert

„Wir wollen gut starten und natürlich gleich das erste Heimspiel positiv gestalten, um den Abstand nach unten zu vergrößern“, sagt Wildersinn, der weiß: „Die ersten drei Plätze sind weg, aber bei der Vergabe von Rang vier bis sieben wollen wir ein Wörtchen mitreden.“ Umso wichtiger sei es, aus den ersten drei Partien gegen Nöttingen, in Neckarelz und zu Hause gegen Koblenz etwas mitzunehmen.

Im Trainingslager in Lagos/Portugal holte sich die U23 den letzten Schliff, bei frühlingshaften Temperaturen legte Wildersinn hier den Schwerpunkt auf das Spiel gegen den Ball und das Umschaltverhalten. Mit der Leistung in den Testspielen zeigte sich der Chefcoach unabhängig von den Ergebnissen zufrieden, am vergangenen Samstag gab es gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Bayern, die Würzburger Kickers, ein 0:1.

Mit Blick auf die aktuelle Bilanz sagt der Trainer: „Mit der Zahl der Gegentore bin ich einverstanden, die Zahl der erzielten Treffer ist hingegen deutlich zu niedrig. Hier müssen wir uns verbessern und torgefährlicher werden“, gibt Wildersinn ein klares Ziel vor. Nur fünf Mannschaften haben weniger Gegentore zugelassen, aber auch nur fünf Teams weniger geschossen.

In den Dreikampf an der Spitze wird „Hoffe zwo“ indes nicht mehr eingreifen können. „Die Relegationsplätze machen Offenbach, Saarbrücken und Elversberg unter sich aus“, gibt sich Wildersinn keinen Illusionen hin.

TSG 1899 Hoffenheim II – FC Nöttingen

Sonntag, 1. März, 15:30 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion

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