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FRAUEN
30.11.2014

Wieder kein Derbysieg: TSG verliert in Freiburg

Freiburg ist und bleibt kein gutes Pflaster für die TSG Hoffenheim. Zum dritten Mal in Folge musste die Mannschaft von Cheftrainer Jürgen Ehrmann im Breisgau eine Niederlage hinnehmen. Am letzten Spieltag der Hinrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga verlor die TSG mit 0:1 (0:1) beim Sport-Club.

Personal & Taktik:

Viele Optionen hatte das Trainerteam in Sachen Aufstellung nicht. Nur vier Spielerinnen auf der Bank plus Ersatztorhüterin, drei davon aus dem Kader der zweiten Mannschaft. So rutschte im Vergleich zum Spiel gegen Frankfurt Dóra Zeller in die Startelf, die taktische Ausrichtung war wieder etwas offensiver.

Das Spiel wurde von beiden Seiten offen gestaltet, Chancen gab es in den ersten 20 Minuten fast im Minutentakt. Ein offensiver Start von beiden Teams, in der gegnerischen Defensive fanden beide Mannschaften immer wieder Lücken. Nach der Pause verwaltete Freiburg die Führung, die TSG rannte an und baute ordentlich Druck auf die Freiburger Abwehr auf. Leider vergebens.

Der Spielfilm:

5. Minute: Erste Großchance für die Gastgeberinnen. Hasret Kayici kommt frei zum Abschluss, verzieht nur ganz knapp. Glück für die TSG.

10. Minute: Die TSG ist an der Reihe. Anne Fühner prüft SC-Torhüterin Laura Benkarth. Die Nationalspielerin packt aber sicher zu.

11. Minute: Was für eine Möglichkeit für Zeller. Martina Moser bedient ihre Mitspielerin mit einer perfekt getimten Flanke, Zeller ist völlig frei vor Benkarth. Eine Hundertprozentige, aber Freiburgs Torhüterin verhindert die Hoffenheimer Führung mit einer starken Parade.

15. Minute: Nächste Chance für Hoffenheim. Sabine Stoller lässt ihre Gegenspielerin mit einem Haken aussteigen und zirkelt den Ball mit rechts Richtung langes Eck. Knapp daneben.


17. Minute: Die Freiburger Führung. Nach einem Fehler in der Rückwärtsbewegung erobert Silvia Arnold den Ball, umkurvt Martina Tufekovic und schiebt den Ball zum 1:0 in die Maschen.

40. Minute: Moser legt für Theresa Betz ab. Deren Schuss landet aber in den Armen Benkarths.

44. Minute: Lena Petermann ist auf dem Weg zum 2:0. Das Tor ist leer, aber Kristin Demann rettet in höchster Not auf der Linie.

55. Minute: Benkarth erneut ganz stark. Breitners Freistoß kann sie nur nach vorne abklatschen lassen, aber Zellers Nachschuss pariert sie dann erstklassig. Und die TSG vergibt wieder eine Chance.


67. Minute: Zieht die Freistoßvariante wieder? Moser und Pankratz drehen sich nach außen weg, Breitner zieht ab. Die SC-Mauer steht gut und blockt den Versuch.


80. Minute: Zeller! Benkarth! Der Ball will einfach nicht ins Tor. Zeller kommt aus zwölf Metern frei zum Schuss, aber wieder reagiert die Freiburger Schlussfrau erstklassig, bringt gerade noch die Hand nach oben und verhindert den Ausgleich.

90. Minute: Letzte Chance für Hoffenheim. Freistoß. Zentrale Position. 18 Meter. Stephanie Breitner nimmt Anlauf und...? Leider nichts. Ihr Schuss fliegt übers Tor.


Die Szene des Spiels: TSG vs. Laura Benkarth

Vor allen Dingen eine Spielerin stand dem Hoffenheimer Glück heute im Weg: Laura Benkarth. Die SC-Torhüterin und A-Nationalspielerin vereitelte Chance um Chance. Mal sicher, mal mit Glück, mal mit erstklassigen Paraden und Reaktionen. Alleine Dóra Zeller scheiterte mehrmals an der gut aufgelegten Benkarth.


Die Zahl des Spiels: 7

Die Hinrunde der Saison 2014/15 ist Geschichte. Elf Spiele, 14 Punkte für die TSG. Eine ordentliche Ausbeute, mit der die Mannschaft die Hinserie auf dem siebten Platz beendet. Durch die heutige Niederlage rutschte die TSG leider noch einen Platz nach unten, wurde von den Freiburgerinnen mit jetzt 15 Punkten überholt.

Die Trainerstimme:

Jürgen Ehrmann: In der ersten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch. Da hätte es auch 2:2 stehen können. Aber nach der Pause waren wir die klar bessere Mannschaft und haben das Spiel bestimmt. Von Freiburg kam so gut wie nichts mehr. Mich ärgert, dass wir vor dem Tor zu hektisch und unsere Abschlüsse zu ungenau waren. Die Mannschaft hat so viel ins Spiel investiert, sich aber nicht belohnt. Es war eine unverdiente Niederlage.

Daten & Fakten zum Spiel »

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