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CAMPUS
11.05.2014

U19 nach 6:0 bei den Bayern fast am Ziel

Nach dem 6:0 (3:0)-Erfolg beim FC Bayern München kann die U19 die Meisterschaft in der Bundesliga Süd/Südwest nur noch theoretisch aus der Hand geben. Dafür müsste das Team von Trainer Julian Nagelsmann am letzten Spieltag in zwei Wochen zu Hause gegen Walldorf verlieren und der VfB Stuttgart 13 Tore auf die Kraichgauer gut machen – unwahrscheinlich.

Die Hoffenheimer kamen im Sportpark Heimstetten vor den Toren Münchens sehr gut in die Partie und machten von Beginn an deutlich, dass sie die Partie gewinnen wollten, um den direkten Verfolger TSV 1860 München auf Distanz zu halten. Erdal Öztürk gelang auf Zuspiel von Benjamin Trümner die frühe Führung (7.), Joshua Mees legte mit einem Kopfball nach Flanke von Nico Rieble zum 2:0 nach (26.).

Doch die Nagelsmann-Elf hatte noch nicht genug. Noch vor der Pause erhöhte Steffen Nkansah nach einem Standard auf 3:0 (36.) und sorgte dafür, dass die Halbzeitbesprechung mit einem beruhigenden Vorsprung im Rücken über die Bühne ging. „Die Jungs hatten richtig Lust auf Fußball und ich habe ihnen in der Pause gesagt, einfach so weiterzumachen“, so Nagelsmann.

Im zweiten Abschnitt packten die Hoffenheimer noch einmal drei Treffer drauf. Nicolas Sessa traf nach einem Konter in die lange Ecke (55.), Trümner knallte die Kugel Vollspann in den Winkel (58.) und Felix Schröter setzte mit einem Chip den Schlusspunkt (70.).

Im Halbfinale wartet Schalke

Durch die zeitgleiche 1:3-Niederlage des TSV 1860 München beim 1.FC Kaiserslautern hat die U19 den bislang schärfsten Verfolger um die Meisterschaft abgeschüttelt. Lediglich der VfB Stuttgart (4:0 in Fürth) hat nun noch eine theoretische Chance, dafür müssten die Schwaben aber am letzten Spieltag in zwei Wochen die Bayern schlagen und die Hoffenheimer zu Hause gegen Astoria Walldorf verlieren. Und in Summe müssten die Stuttgarter dabei auch 13 Tore aufholen.

„Das sieht jetzt sehr gut für uns aus“, sagte Nagelsmann. Selbst, wenn die Süddeutsche Meisterschaft noch nicht definitiv bejubelt werden kann. „Die Jungs haben jetzt ein bisschen gefeiert“, gab der Trainer zu. „Bei aller Bescheidenheit und theoretischer Wahrscheinlichkeit glaube ich nicht, dass das jetzt noch schief geht."

Nun haben die Hoffenheimer also zwei Wochen Zeit, sich auf das letzte Heimspiel vorzubereiten. „Wir wollen im Rhythmus bleiben und auch diese Partie gewinnen“, sagt Nagelsmann. Erst danach befasst sich der Trainer mit dem West-Meister FC Schalke 04, auf den die Hoffenheimer im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft treffen werden.

Das Hinspiel ist für Mittwoch, 11. Juni, vorgesehen, das Rückspiel drei Tage später (Samstag, 14.6., 13:05 Uhr) im Dietmar-Hopp-Stadion. Das andere Halbfinale bestreiten die beiden Erstplatzierten aus dem Norden (derzeit der amtierende Meister VfL Wolfsburg und Hannover 96), der Sieger dieses Duells genießt dann beim Finale am 22. Juni auch Heimrecht.

FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim 0:6 (0:3)

Bayern: Hundertmark – Günzel, Hager, Puchegger, Pohl (56. Ingmann), Dußler, Scholl (61. Genkinger), Ribéry (46. Eberwein), Gaudino, Hingerl, Seferings.

Hoffenheim: Schwäbe – Weippert (61. Eiben), Rieble, Rapp, Nkansah, Prömel (71. Luis Carlos), Canouse, Sessa, Öztürk, Trümner (66. Kölmel), Mees (57. Schröter).

Tore: 0:1 Öztürk (7.), 0:2 Mees (26.), 0:3 Nkansah (36.), 0:4 Sessa (55.), 0:5 Trümner (58.), 0:6 Schröter (70.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Tobias Ebe (Friedrichshafen). Karten: Gelb für Pohl, Ribéry, Hager, Ingmann / Güneş (als Reservespieler), Luis Carlos.

Daten & Fakten zum Spiel »

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