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05.02.2014

Sejad Salihovic: „Wollen den Rückenwind nutzen!“

Am Samstag (15:30 Uhr, im Liveticker auf achtzehn99.de) kommt es für die TSG beim SC Freiburg zum badischen Duell. achtzehn99.de sprach mit Co-Kapitän Sejad Salihovic über die bevorstehende Bundesliga-Begegnung, Selbstvertrauen aus dem letzten Heimspiel und sein bevorstehendes Jubiläum.

Sejad, gegen Nürnberg konntest du verletzungsbedingt noch nicht mitwirken, gegen den HSV warst du dann wieder in der Startelf. Wie hast du die Belastung verkraftet und hast du noch Nachholbedarf?


Es war wichtig für mich, dass ich wieder gespielt habe. Nicht nur für den Kopf, sondern vor allem körperlich ist die Spielpraxis wichtig. Mit der Belastung hatte ich keine Probleme, ich bin fit und kann auch im Training wieder 100 Prozent Gas geben.

Der Trainer hat das Team beim HSV-Spiel auf fünf Positionen verändert. Ist der deutliche Sieg auch darauf zurückzuführen oder wie bewertest du das 3:0?

Ich denke nicht, dass das Ergebnis nur auf die Veränderungen in der Startelf zurückzuführen ist. Wir standen insgesamt gut und haben als Mannschaft im Kollektiv gut verteidigt. Das war aus meiner Sicht der Schlüssel zum Sieg. Hamburg war verunsichert, aber wir mussten ihnen auch erst mal den Zahn ziehen. Das ist uns sehr gut gelungen.

Glaubst du, dass es auch in Freiburg wieder personelle Wechsel oder taktische Änderungen geben kann?

Das müsst ihr den Trainer fragen. Wir Spieler stellen uns alle darauf ein zu spielen und müssen darauf gefasst sein, dass es eine sehr schwierige Partie wird. Freiburg hat zuletzt gegen Leverkusen zu Hause gewonnen, das wird also nicht einfach. Egal wer von uns auf dem Platz stehen wird, wir müssen zusammen als Mannschaft so auftreten, wie wir das gegen den Hamburger SV getan haben.

Du hast in dieser Saison bereits auf mehreren Positionen gespielt. Eine deiner Stärken kam vor dem 2:0 zum Tragen, als du die Flanke genau auf Niklas‘ Kopf platziert hast. Ist dir die offensivere Position lieber?

Ich bin froh, wenn ich spiele. Die Position ist da zweitrangig. Vielleicht kann man sagen, dass ich in der offensiveren Position die nötige Ruhe am Ball habe. Mir machen aber alle Aufgaben Spaß, die ich bisher gehabt habe, sowohl links hinten als auch auf der Sechserposition.

Am Samstag könnte ein Jubiläum für dich anstehen. Ein Einsatz wäre dein 150. Bundesligaspiel. Ist das für dich etwas Besonderes?

Ehrlich gesagt war mir das bis eben gar nicht bewusst. Für mich zählt nur die Begegnung gegen Freiburg und darauf konzentriere ich mich. Da nimmt man so ein Jubiläum zwar gern zur Kenntnis, es spielt für mich aber keine bedeutende Rolle.

Der SC Freiburg ist ein Gegner mit dem du bereits einige aufregenden Momente erlebt hast. Was erwartet uns am Samstag?

Mit den zurückliegenden Spielen und Momenten gegen den SC beschäftige ich mich nicht, das ist Vergangenheit. Durch den Sieg vom letzten Wochenende haben wir Rückenwind, das Erfolgserlebnis gibt uns Selbstvertrauen. Das müssen wir jetzt nutzen.

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