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FRAUEN
11.11.2013

Stimmen zum Spiel gegen Cloppenburg: "Haben eigentlich vieles richtig gemacht"

Einen Tag nach dem 2:4 gegen den BV Cloppenburg haben Theresa Betz, Leonie Keilbach und Jürgen Ehrmann nochmal auf die bittere Niederlage zurückgeblickt. Cloppenburgs Trainerin Tanja Schulte fand schnell einen Grund für das glückliche Ende ihrer Mannschaft.

Theresa Betz: „Wir konnten vieles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten und haben das Spiel dadurch über weite Strecken dominiert. Leider hat uns die letzte Konsequenz vor dem Tor gefehlt, sonst hätten wir das Spiel früher entscheiden können. Cloppenburg hat seine wenigen Chancen effektiv genutzt und kam dadurch ins Spiel zurück. Am Ende wurden wir für unser teilweise etwas naives Defensivverhalten eiskalt bestraft. Trotz der Niederlage müssen wir nun positiv in die nächsten Wochen gehen, dann können wir auch gegen stärkere Gegner den einen oder anderen Punkt mitnehmen.“

Leonie Keilbach: „Es war ein gutes Spiel von uns und deshalb ist es umso ärgerlicher, dass wir verloren haben. Wir hatten gute Chancen und haben in vielen Phasen des Spiels besser gespielt. Es ist ein wirklich bitteres Ergebnis und sehr schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Über meinen Einsatz habe ich mich natürlich sehr gefreut. Es ist etwas ganz Besonderes, in der Bundesliga zu spielen. Ich wusste natürlich, dass es nicht leicht werden würde, mich zu präsentieren. Ich habe versucht, alles zu geben und die Mannschaft hat mich wirklich sehr gut unterstützt.“

Jürgen Ehrmann: „Ich kann mir nicht so ganz erklären, wie das passieren konnte. Eigentlich haben wir vieles richtig gemacht. Wir haben die Zweikämpfe sofort angenommen und das Spiel bestimmt. Cloppenburg kommt aus dem Nichts zurück und ich habe das eine oder andere Mal auch mit den Schiedsrichterentscheidungen gehadert. Entscheidend war aber, dass wir unsere Chancen nach der Halbzeit nicht genutzt haben. Da hätten wir das Spiel locker entscheiden können. Wir nutzen unsere Möglichkeiten dann aber nicht und werden eiskalt ausgekontert.“

Tanja Schulte (Trainerin BV Cloppenburg): „Von einem verdienten Sieg zu sprechen, wäre zu hoch gegriffen. Hoffenheim hat einfach versäumt, den Sack zuzumachen. Auch noch beim Stand von 2:1 hatten sie Chancen, das dritte Tor nachzulegen. Das haben sie verpasst und somit sind wir wieder zurückgekommen. Wir haben auch schon in der Halbzeit an uns geglaubt, aber auch noch nach der Pause war Hoffenheim in allen Belangen einen Schritt schneller und präsenter. Nach unseren Wechseln kam nochmal ein Ruck durch die Mannschaft. Mit dem 2:2 waren wir dann sicherlich wieder komplett drin. Letztendlich sind wir überglücklich über den Sieg.“

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