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29.11.2013

Cedrick Makiadi: "An erfolgreiche Zeiten anknüpfen"

Cedrick Makiadi spielte vier Jahre in Freiburg, ehe er im Sommer an die Weser wechselte. Dort spielt er wieder unter Robin Dutt, der auch im Breisgau schon zwei Jahre lang sein Trainer war. In seiner kurzen Zeit in Bremen hat sich der Deutsch-Kongolese in die Mannschaft gespielt. Vor dem Spiel gegen 1899 am Samstag, 30. November, 15.30 Uhr, in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena sprach achtzehn99.de mit ihm über seine Rolle im Team, seinen Wechsel, die Bundesliga und das Duell am Samstag.

Hallo Cedrick. Eine Frage vorneweg. Wie geht es deinem Knöchel?


Cedrick Makiadi: Meinem Knöchel geht es wieder viel besser. Ich habe seit Mittwoch bereits wieder mit der Mannschaft trainiert und habe keine Probleme.

Du hast im Sommer von deiner Ausstiegsklausel beim SC Freiburg Gebrauch gemacht, obwohl die Freiburger die Europa League erreicht hatten – mit welchen Erwartungen bist zu Werder gewechselt?

Makiadi: Werder Bremen ist ein Traditionsverein und das nicht nur in sportlicher Hinsicht. In den letzten Jahren konnte man nicht an die erfolgreiche Vergangenheit anknüpfen. In naher Zukunft will ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir wieder an diese Zeiten anknüpfen.

Welche Rolle hat Robin Dutt dabei gespielt?


Makiadi: Der Trainer spielt bei einem Vereinswechsel immer eine große Rolle. Es geht darum, wie dich ein Trainer sieht, welche Vorstellungen er mit einem hat. Mit Robin Dutt habe ich bereits in meiner Zeit bei Freiburg gearbeitet und wusste deshalb sehr schnell was er von mir erwartet und welche Rolle ich im Team einnehmen soll.

Du bist im Werder-Mittelfeld zu einem festen Bestandteil geworden. Wie würdest du deine Rolle beschreiben?

Makiadi: Bei Werder habe ich schon im zentralen defensiven Mittelfeld und auf den Halbpositionen gespielt. Da sehe ich mich auch und das gefällt mir sehr. Als Spieler im zentralen Mittelfeld hat man automatisch eine wichtige Rolle, eine Führungsposition. Da ist der Fokus sehr stark auf einen selbst gerichtet. Dieser Rolle bin ich mir bewusst und nehme sie gerne an.

Zwischen Rang neun und dem Relegationsplatz liegen fünf Punkte. Schaust du/schaut ihr als Mannschaft nach zwölf Spieltagen auf die Tabelle oder interessiert euch das zu diesem Zeitpunkt weniger?

Makiadi: Wir wissen, dass ein Vier-Punkte-Abstand schnell verpuffen kann. Aber wir lassen uns den Abstiegskampf nicht von außen einreden, sondern glauben an das, was wir zu leisten im Stande sind. Natürlich interessiert uns die Tabelle auch zum jetzigen Zeitpunkt schon, aber wir wissen sie gut einzuschätzen.

Werder und 1899 trennen in der Tabelle zwei Punkte. Welche Bedeutung hat die Partie für euch?


Makiadi: Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Da treffen zwei Tabellennachbarn aufeinander, die beide gewinnen wollen. Mit einem Sieg könnte man sich von unten absetzen. Bei einer Niederlage sind wir unten dabei. Das wissen wir und deshalb werden wir alles dafür geben, diese Partie für uns positiv zu gestalten.

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