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06.02.2013

Andi Beck: "Das Gefühl des Sieges ist durch nichts zu ersetzen"

Andi Beck ist seit einigen Wochen wieder Kapitän bei 1899 Hoffenheim. Im Interview mit achtzehn99.de spricht er über den wichtigen Sieg gegen Freiburg, die anstehende Partie bei Hannover 96 am kommenden Samstag (9. Februar, 15.30 Uhr) und seine persönliche Entwicklung.

Hallo Andi, gegen Freiburg gab es endlich wieder einen Sieg für 1899…


Der Sieg war unglaublich wichtig und in Bezug auf die Tabelle absolut zwingend. Für den Verein, uns Spieler und unser Gefühl war der Erfolg ebenso bedeutend. Wir haben uns damit für die harte Arbeit seit dem Trainingslager belohnt.

Du hast das Gefühl angesprochen. Welche Rolle spielt dieses Gefühl für euer Selbstvertrauen?


Ich bringe es mal auf den Punkt: Das Gefühl des Sieges ist durch nichts zu ersetzen. Nicht durch gute Trainingsleistungen, nicht durch einen Erfolg im Testspiel.

Mit dem Sieg im Rücken geht es jetzt am Samstag nach Hannover. Was für ein Spiel erwartest du?


Ein sehr schweres, aber Hannover ist momentan in einer Phase in der wir dort hinfahren, um zu punkten. Dennoch ist 96 als Team in den vergangenen Jahren sehr gereift und hat seine Klasse zuletzt auch auf europäischem Niveau nachgewiesen. Wir müssen den Schwung aus dem Freiburg-Spiel mitnehmen und den positiven Trend der letzten Wochen bestätigen. Noch ist es nämlich nur ein Trend und keiner hier kann sich zurücklehnen oder darf übertrieben glücklich sein.

Gibt es einen Hannoveraner Spieler, auf den ihr besonders achten müsst?


Über meine Seite kommt Szabolcs Huszti. Der spielt eine sehr gute Saison. Auf ihn muss ich mich persönlich einstellen. Aber generell gilt es, als Mannschaft zu agieren. Wir müssen Druck aufbauen, arbeiten, den Gegner zermürben und uns so Ballgewinne und Torchancen erspielen.

Unter der Woche waren vier Spieler für ihre Nationalmannschaften unterwegs. Das hat den Trainingsbetrieb aber nicht behindert, oder?


Nein. Natürlich können diese Spieler die Inhalte der Woche nicht aufnehmen, aber die Grundlagen haben wir in den Wochen zuvor gelegt. Wir müssen sie einfach mit Elan begrüßen, wenn sie wiederkommen und nach ein, zwei Einzelgesprächen sind sie dann auf dem aktuellen Stand.

Wie siehst du deine eigenen Leistungen seit der Winterpause?


Ich habe mich sicherlich genau wie die gesamte Mannschaft positiv entwickelt. Aber klar ist auch: Wir wollen und können als Einheit noch besser Fußball spielen.

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