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FRAUEN
22.01.2013

Frauen: Gute Trainingsalternativen trotz weißer Plätze

Pünktlich zum Vorbereitungsstart rieseln weiße Flocken auf die Erde. Die Fußballplätze im Kraichgau sind weiß – eine schöne Winterlandschaft, für die Vorbereitung auf die Rückrunde aber alles andere als optimal. Dabei ist es fast jedes Jahr so: um die Weihnachtszeit und während der Winterpause wartet man vergeblich auf die weißen Flocken. Sie kommen erst, wenn sie für Fußballer unerwünscht sind.

Die Hoffenheimer Profis können damit leben. Dank der Rasenheizung, die das Trainingsgelände und das Spielfeld in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena von Schnee befreit. Die Frauen können dagegen nur warten. Warten auf Temperaturen, die den Schnee schmelzen lassen und zulassen, die Trainingseinheiten wieder von der Halle nach draußen zu verlegen. In vier Wochen soll bereits das erste Pflichtspiel stattfinden: am 17. Februar ist das Nachholspiel beim FC Bayern München angesetzt. Zuvor sind drei Testspiele geplant. Gegen Sindelfingen, Freiburg und Wetzlar. Am 30. Januar, schon in einer guten Woche, möchten die Hoffenheimerinnen gegen den VfL Sindelfingen testen, drei Tage später gastiert der SC Freiburg im Kraichgau. Es wären zwei wichtige Vorbereitungsspiele, von denen auch Trainer Jürgen Ehrmann hofft, dass sie nicht dem Winterwetter zum Opfer fallen: „Es sieht momentan nicht so gut aus, aber ich hoffe dennoch, dass die Spiele stattfinden können.“

Ein Mal haben die Hoffenheimerinnen bisher draußen trainiert, in dieser Woche, in der alle Trainingseinheiten für den Platz terminiert waren, muss die Mannschaft aber in die Halle ausweichen. Die Halle ist ein Glücksfall und Coach Ehrmann froh über die Alternative und Möglichkeit, trotz des Winters trainieren zu können: „Die Halle bietet uns einige Möglichkeiten und bisher war es in Ordnung, in der Halle zu trainieren, weil Fitness und Athletik im Vordergrund standen.“ Gerade für Krafteinheiten ist die Halle hervorragend. Die Bedingungen für ein gutes Training sind gegeben, die Größe eines Fußballfeldes fehlt dennoch: „In der Halle fehlt uns natürlich der Platz eines Fußballfeldes, womit praktische Taktikeinheiten natürlich zu kurz kommen. Die Optimierungen, die wir im Vergleich zur Vorrunde anstreben, sind somit momentan leider nicht möglich“, so Ehrmann.

Alternatives Training bei Pfitzenmeier

Die Halle ist nicht die einzige Ausweichmöglichkeit für die Hoffenheimerinnen. Pfitzenmeier, der offizielle Fitness- und Gesundheitspartner der Hoffenheimer Frauen, bietet der Mannschaft die Möglichkeit, Trainingseinheiten ins Studio zu verlegen. Unter der Leitung von Athletiktrainerin Anette Alvaredo, die bereits seit vier Jahren mit den Spielerinnen zusammenarbeitet, schwitzte das Team in dieser Woche in einem Kursraum des Wellness & Fitness Park in Schwetzingen. Jürgen Ehrmann beobachtete seine Akteurinnen dabei und freute sich über die „Trainingsmöglichkeiten, die wir auch im Winter und bei Schnee haben.“ Nach der einstündigen Einheit mit Alvaredo, die die Spielerinnen mit viel Engagement coachte, sprang die Mannschaft in den Pool – jedoch nicht zur Erholung. Beim Aqua Power erwartete die Mannschaft ein intensives Kraft- und Herzkreislauftraining.

Trotz des Winters und der weißen Flocken, die die Plätze im Kraichgau mit einer Schneedecke bedecken, bleiben Hoffenheim gute Möglichkeiten, sich auf die bevorstehende Rückrunde vorzubereiten. Auch wenn dem Trainer eine Rasenheizung und grüner Rasen lieber wären.

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