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PROFIS
23.06.2012

Trainingslager Tag 2: Vom Leder- zum Medizinball

Der Schweiß floss in Strömen. Am zweiten Tag des Trainingslagers in Füssen erhöhte das Trainerteam die Intensität. Nachdem am Samstagvormittag zunächst noch der Ball im Fokus stand, mussten die Profis am Nachmittag ordentlich malochen.

Um kurz vor sieben Uhr in der Früh hörte man die Profis der TSG bereits auf den Gängen des Mannschaftsquartiers. Mit der täglichen Laufeinheit um den See begann der zweite Trainingstag. Die ersten Kilometer zur Strecke legten die Kraichgauer noch mit dem Mannschaftsbus zurück, doch im Anschluss wurde auf die motorisierte Unterstützung verzichtet. Nach einem reichhaltigen Frühstück rückte auf dem Sportgelände des FC Füssen der Ball in den Vordergrund. Co-Trainer Rainer Widmayer hatte ein kurzes Aufwärmprogramm vorbereitet. Hierzu positionierte der Fußballlehrer diverse Stangen und Hütchen auf dem Rasen. Es folgten verschiedene Passstafetten über das grüne Geläuf, ehe am Ende der Einheit beim Abschlussspiel aufgrund der begrenzten Ballkontaktzahl nochmals der Kopf gefragt war. Christof Elser und Yannick Obenauer hatten sich indes am Rande des Trainingsplatzes ihr Fleckchen eingerichtet, um mit Boris Vukcevic, Matthieu Delpierre, Roberto Firmino und Sejad Salihovic abseits des Teamtrainings ein reduziertes Programm zu absolvieren.

Nach dem Mittagessen hatten die TSG-Kicker erst mal Zeit, sich zu erholen und Kraft zu tanken für das anstehende Nachmittagstraining. Denn um 16.30 Uhr sollte ihnen einiges abverlangt werden. Die Athletik-Trainer hatten einen Kraftzirkel mit verschiedenen Stationen aufgebaut. Der Lederball wurde gegen den Medizinball getauscht, auch Hanteln gehörten zu den Übungsgeräten. Doch dem nicht genug. Die Tartanbahn im Stadion nebenan war das letzte Ziel der heutigen Etappe. 15-mal galt es den Sportplatz zu umrunden, ehe die müden Bundesliga-Kicker nach getaner Arbeit zurück ins Mannschaftshotel fuhren. „Es war ein anstrengender und intensiver Tag. Ich musste noch nicht an meine körperlichen Grenzen gehen, aber ich spüre schon die Müdigkeit in den Beinen“, zog Daniel Williams Bilanz.

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