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AKADEMIE
29.02.2012

Interne Fortbildung zur Persönlichkeitsentwicklung

In regelmäßigen Workshops und Seminaren bildet die achtzehn99 AKADEMIE ihre Trainer weiter. Sportpsychologe Prof. Jan Mayer und Bernhard Peters, Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung bei 1899 Hoffenheim, referierten im Nachwuchsleistungszentrum zum Thema „Trainerpersönlichkeit entwickelt Spielerpersönlichkeit“.

Ziel dieser Veranstaltung war es, den Trainer aufzuzeigen, dass sie in der Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schützlinge eine besondere Rolle spielen. „Es ist sehr schwierig, die positive Trainerpersönlichkeit an sich zu definieren“, so Mayer. „Wenn man sich aber die wesentlichen Merkmale der Trainerrolle vor Augen führt, also Erfolgsorientierung, Öffentlichkeit und Fristigkeit, lassen sich durchaus elementare Grundhaltungen eines Trainers formulieren.“ Und diese wurden in der Gruppe diskutiert.

Dabei wurden drei Kernpunkte herausgearbeitet: Authentizität, Prozessorientierung und Vertrauen. Peters appellierte an die Trainer, ihr Verhalten nicht von äußeren Einflüssen leiten zu lassen, stringent und verlässlich zu bleiben. Zudem betonte er, dass nur erfolgreiche Prozesse zu entsprechenden Ergebnissen führen und dass Vertrauen nur über Vorleistung aufgebaut werden könne. „Damit wird der Trainer zwar angreifbar, aber wenn der Spieler das Vertrauen erwidert, entstehen besondere Teams.“

Im Anschluss verdeutlichten Mayer und Peters, dass für diese Grundhaltungen bestimmte Kompetenzen nötig sind. „Je größer das Repertoire an Fach-, Vermittlungs- und Selbstkompetenz eines Trainers ist, desto leichter fällt es ihm, diese Grundhaltungen umzusetzen“, so Mayer. Abschließend stellten die Trainer in Gruppenarbeit die Formen der Selbstkompetenz als Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung zusammen.

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