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FRAUEN
06.09.2012

Frauen: Im Saarland wie zu Hause auftreten

Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen den Aufsteiger aus Recklinghausen trifft 1899 Hoffenheim am zweiten Spieltag auf den 1. FC Saarbrücken. Im Saarland wird Hoffenheim aber auf mehr Gegenwind stoßen, wenn die Partie am 9. September um 14 Uhr im Stadion am Kieselhumes angepfiffen wird.

„Die Qualität Saarbrückens liegt in der Offensive. Da müssen wir auf der Hut sein. Dennoch werden wir das Spiel offensiv angehen, weil auch unsere Stärken in der Offensive liegen. Wir wollen aufwärts so auftreten wir zu Hause“, blickt Trainer Jürgen Ehrmann auf das Spiel voraus. Wie schwer die Partie im Saarland werden könnte, weiß die Mannschaft noch aus dem letzten Jahr. Lange Zeit boten sich die beiden Teams im Hinspiel eine Partie auf Augenhöhe, erst ein Elfmeter kurz vor Abpfiff entschied das Spiel zugunsten von Hoffenheim. Am Ende gingen die Kraichgauerinnen zwar mit 4:2 als Sieger vom Platz, die Tore zum 3:2 und 4:2 fielen aber erst in den letzten Minuten der Partie. Mit einigen Spielerinnen verstärkt und dem Selbstbewusstsein der vergangenen beiden Spiele möchten die Kraichgauerinnen die Partie dieses Mal schneller für sich entscheiden. Aber auch Saarbrücken blickt auch einen guten Saisonstart zurück.

Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga spielt Saarbrücken nun seine zweite Saison in der 2. Liga Süd. In der vergangenen Saison reichte es nach einer durchwachsenen Spielzeit nur für den achten Platz, die ersten beiden Pflichtspiele im neuen Jahr verliefen aber äußerst positiv für die Saarländerinnen. Im DFB-Pokal entschied Saarbrücken seine Erstrundenpartie beim TuS Ahrbach mit 9:0 für sich. In der Liga sicherte sich der FCS einen 4:3-Sieg beim ETSV Würzburg. Besonders auffällig war in beiden Spielen Sarah Schatton. Die Angreiferin erzielte gegen Ahrbach sechs, in Würzburg drei der vier Tore. In der Defensive wird Hoffenheim also deutlich mehr zu tun bekommen als gegen Recklinghausen. Unstimmigkeiten wie gegen Ende der ersten Hälfte am ersten Spieltag sollten vermieden werden, denn im Sturm der Saarländerinnen wartet mit Schatton ein anderes Kaliber. „In der Abwehr müssen wir konzentrierter spielen, sonst werden wir gnadenlos bestraft. Im Spiel nach vorne hat Saarbrücken seine Qualitäten und wird uns fordern“, sagt Ehrmann.

Die Laufwege, Finten und vor allem die Schnelligkeit Schattons wird einer Hoffenheimer Spielerin noch gut im Gedächtnis sein: Madita Giehl spielte in der vergangenen Saison noch in Saarbrücken – damals wie auch in Hoffenheim – in der Innenverteidigung. Giehl ist in der Defensive Hoffenheims momentan gesetzt, gegen Recklinghausen erzielte sie ihr erstes Tor für die Kraichgauerinnen. In dieser Woche verpasste sie angeschlagen aber zwei Trainingseinheiten. Ob sie in Saarbrücken auflaufen wird, ist noch nicht sicher. Auch im zweiten Saisonspiel hat Ehrmann eine große Auswahl an Spielerinnen zur Verfügung. Christine Schneider könnte in der Offensive wieder eine Alternative sein. Fraglich ist dagegen Stephanie Breitner, die in dieser Woche pausieren musste. Weiterhin fehlen werden Christina Arend, Selina Hünerfauth, Chantal Fuchs und Anke Preuß, die am Samstag mit der deutschen U20-Nationalmannschaft in Japan im Finale der Weltmeisterschaft gegen die USA um den Titel kämpft.

Regionalligateam und U17 gegen und in Freiburg

Nach dem Auftaktsieg in Augsburg darf sich die zweite Mannschaft von 1899 Hoffenheim zum ersten Mal zu Hause in der Regionalliga Süd präsentieren. Am Sonntag, 9. September trifft Hoffenheim dabei um 14 Uhr auf die Bundesligareserve des SC Freiburg. Den Vorbericht gibt es hier.

In der B-Juniorinnen-Bundesliga wartet auf 1899 Hoffenheim das erste Topspiel. Am Samstag, 8. September treffen die Kraichgauerinnen im Schönbergstadion in Freiburg um 14 Uhr auf den SC Freiburg. Den Vorbericht zum Topspiel gibt es hier.

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