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27.11.2012

Babbel: „Potential in Qualität umwandeln“

In der Englischen Woche ist die TSG 1899 Hoffenheim am Mittwochabend (20.45 Uhr) zu Gast in Nürnberg. Die Kraichgauer stehen vor ihrem 150. Bundesligaspiel und die Bilanz in bisher sechs Begegnungen gegen die Franken stimmt positiv: es gab drei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Trotz nicht überzeugender Resultate in den letzten Partien ziehen Trainer und Manager weiterhin an einem Strang und schätzen die Situation realistisch ein. „Wir müssen alles in eine Waagschale werfen, weiterhin alles daran setzen und uns das Quäntchen Glück zurückerarbeiten“, so Trainer Markus Babbel am Dienstag auf der Pressekonferenz.

Der 1899-Trainer verlangt von seinem Team weiterhin den Fokus und vollste Konzentration auf das Spiel zu setzen, betont aber auch: „Wir haben die Möglichkeit in einem schwierigen Spiel, bei einem schwierigen Gegner und in einer schwierigen Situation drei Punkte einzuholen. Die Mannschaft hat ein hohes Maß an Potential und jetzt ist es die Kunst, dies in Qualität und zu Punkten umzuwandeln.“ Zum Gegner sagt Trainer Markus Babbel: „Die Nürnberger haben viel Qualität, sind individuell gut besetzt und sehr aggressiv. Sie werden uns nichts schenken und wussten zuletzt vor allem kämpferisch zu überzeugen. Da müssen wir dagegen halten.“ Aber auch für Nürnberg verlief die Saison bisher anders als gewünscht, nach einem guten Start fielen sie nun auf Rang 15 zurück und treffen mit Hoffenheim jetzt auf einen direkten Tabellennachbarn.

Auch Manager Andreas Müller weicht nicht von seinem Glauben an die Mannschaft ab: „Wir haben Jungs, denen wir voll vertrauen, aber jetzt müssen sie konzentriert sein und auf dem Platz umsetzen, was sie im Training zeigen. Fakt ist nämlich, dass sich die Mannschaft entwickelt. Ich sehe, dass sie Fortschritte macht trotz der schwierigen Situation. Parallel dazu müssen wir aber auch Punkte einholen und ich hoffe die Mannschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt.“

Personell plagen die TSG weiterhin einige Probleme. Chris (Muskelfaserriss) befindet sich noch im Aufbautraining und neben Jannik Vestergaard (Außenbandriss) und Stefan Thesker (Knochenödem) fehlt weiterhin auch Filip Malbasic (Stauchung Wirbelgelenk). Hinzu kommt Tim Wiese, der sich im Abschlusstraining vor dem Leverkusen-Spiel einen Teilabriss einer Bandstruktur auf der Innenseite des rechten Kniegelenks zuzog.

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