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U23
01.12.2011

U23-Trainer Frank Kramer von A bis Z

Im Sommer übernahm Frank Kramer, 39, den Trainerposten der Hoffenheimer U23. Mit einem überschaubaren Kader startete er in die Vorbereitung und wurde von mancher Seite belächelt, als er Platz eins bis sechs als Saisonziel angab. Die Hinrunde der Regionalliga Süd beendete seine Mannschaft mit 32 Zählern auf einem beachtlichen vierten Platz. Eine Bilanz von A bis Z.

Aufstieg

„Ergibt sich als Endresultat einer überragenden Saison. Dazu gehört Konstanz auf höchstem Niveau.“

Ballbesitz

„Ein Mittel zur Spielkontrolle, ist aber auch strategie- und gegnerabhängig. Wenn der Gegner sehr defensiv agiert, hat man automatisch mehr Anteile, wenn er selber auf viel Ballbesitz aus ist, weniger. Für mich kein entscheidendes Tool, wir legen mehr Wert auf schnelles, zielgerichtetes Spiel nach vorne.“

Conrad, Kevin

„Eine wichtige Stütze in unserem Team. Beeindruckend, wie er die lange, quälende Zeit seiner Verletzung durchgestanden und sich für die knüppelharte Arbeit belohnt hat. Er ist ein intelligenter Junge, der immer an sich geglaubt hat und auf und außerhalb des Platzes immer vorbildlich arbeitet.“

Defensive

„Ein zentraler Punkt jeder Spielstrategie und nachhaltigen Erfolgs. Basis für jede Offensivaktion. Die Mannschaft mit der besten Defensive steht in der Regel

ganz weit vorne.“

Erfolg und Entwicklung

„Gehören zusammen. Der Erfolg ist das nach außen dokumentierte Resultat einer guten Entwicklung.“

Fürth

„Meine alte Heimat, in der ich noch viele Freundschaften und zu der ich eine emotionale Bindung habe. Aber: Ein abgeschlossenes Kapitel.“

Großaspach

„Eine sehr konstante, kompakte und überzeugende Mannschaft, die mit den Stuttgarter Kickers die besten Karten auf den Titel hat. Sie stehen zurecht da oben. Wir haben dort ein ordentliches Spiel gemacht, 2:0 gewonnen und gezeigt, dass wir uns durchsetzen können. Am Ende steht aber der oben, der über 34 Spieltage starke Leistungen abruft und nicht nur über 15.“

Hinrunde

„Ist abgeschlossen. Von unserer Punkteausbeute waren die 32 Punkte sicherlich nichtso zu erwarten. Das ist einerseits erfreulich, steigert aber die Erwartungen. Außerdem hat sie gezeigt, dass wir konstanter werden müssen. Bei Niederlagen wie gegen Stuttgart oder in Frankfurt haben wir dennoch gut ausgesehen, beim 1:1 in Alzenau hingegen überhaupt nicht. Wir haben sehr hart und zielgerichtet gearbeitet, können mit den 32 Punkten leben – und haben nun die Verpflichtung, dieses Ergebnis zu toppen.“

Integration

„Ein wichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft. Wir haben die Verpflichtung, Spieler mit einem anderen sozialen und/oder kulturellen Hintergrund zu integrieren – und das funktioniert nirgends besser als in einem Mannschaftssport, wenn alle gemeinsam für eine Sache arbeiten.“

Junioren

„Sie sind die Basis unserer Arbeit. Wir führen das fort, was die Trainer der Akademie aufbauen und versuchen, den Spielern den Übergang ins Profigeschäft zu ermöglichen.“

Kondition, Kraft

„Wichtiger denn je bei dem hohen Tempo, der mittlerweile im Fußball Einzug gehalten hat, wenn alle immer in Bewegung sind und jeder Ballgewinn wie ein Überfall ist. Beide Eigenschaften sind ganz zentrale Punkte im immer schneller werdenden professionellen Fußball.“

Leader

„Eine Mannschaft funktioniert nur über Leader und weniger darüber, wie sie strukturiert ist. Leader zeichnen sich durch ihre Aktionen und Impulse für die Mannschaft aus und dadurch, dass sie vorneweg marschieren, Verantwortung übernehmen und vor allem in kritischen Spielsituationen Entscheidungen treffen.“

Motivation

„Es gibt ja die intrinsische und die extrinsische Motivation, also die, die von innen und die, die von außen kommt. Die intrinsische ist in der Ausbildung entscheidend. Nur, wer aus Überzeugung läuft und nicht wegen der Prämie, wird sich entwickeln.“

Niederlagen

„Sind nicht akzeptabel. Sind nur gut, um Lehren daraus zu ziehen.“

Otmar Rösch

„Eine ganz wichtige Bezugsperson für mich, ist als Co-Trainer am nächsten an mir dran. Ein integrativer Faktor, der mein totales Vertrauen genießt und überdies als Fußball- und Athletiktrainer sehr kompetent ist.“

Philosophie

„Die Strategie, mit der man auf den Platz geht und die sich im Gegensatz zur Taktik nicht von Spiel zu Spiel ändert. Eine Philosophie gehört nicht nur zu einer Mannschaft, sondern zum gesamten Klub. Ihr haben sich auch die Trainer zu unterwerfen. Unsere ist das offensiv ausgerichtete, aggressive Spiel.“

Qualität

„Braucht man, um weiterzukommen und sich zu verbessern. Sie zeigt sich darin, sich durchsetzen zu können, sowohl als Einzelspieler als auch als Mannschaft.“

Rückrunde

„Wird zeigen, ob wir uns positiv weiterentwickeln und uns verbessern. Die Jungs wollen ja schließlich interessant werden – für unsere eigene Bundesliga- Mannschaft oder eine andere. Wir haben uns einiges vorgenommen, ohne uns öffentlich festzulegen.“

Stuttgarter Kickers

„Spielen nicht immer attraktiv, aber eben erfolgreich. Auch das ist ein Zeichen von Qualität: Genau das abzurufen, was nötig ist, um zu gewinnen und über einen langen Zeitraum stabil zu sein. Mit Großaspach Titelfavorit.“

Teambuilding

„Eine Möglichkeit, um Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln, wenn man viel gemeinsame Zeit auf einem engen Raum miteinander verbringt. Dabei ist es besonders wichtig, dass man sich akzeptiert und in eine Richtung geht.“

Urlaub

„Hatte ich seit zwei Jahren nicht mehr. Ist aber absolut notwendig, um die Akkus wieder aufzuladen.“

Vorlesungen

„Habe ich genießen dürfen und es genossen, als Dozent selber welche zu halten. Es hat mir viel Spaß gemacht, vor motivierten, jungen Menschen zu stehen, die lernwillig sind. Dazu brauchen sie aber auch das Gefühl, dass der, der vorne steht, die Inhalte, die er vermitteln will, lebt.“

Winterpause

„Werden wir nutzen, um zu regenerieren und um die Grundlagen für eine optimale Weiterentwicklung im Frühjahr zu schaffen.“

Zukunft, Ziele

„Wir wollen so viele Spieler wie möglich in den Profibereich überführen, und das vorzugsweise in unseren eigenen. Diesem Ziel muss alles untergeordnet sein. Vom Privatleben einmal abgesehen, das muss man immer trennen.“

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