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AKADEMIE
18.10.2011

Stern in Bronze für „Anpfiff ins Leben Sportfreunde“

Das integrative Projekt „Anpfiff ins Leben Sportfreunde“, das erstmals im Förderzentrum Zuzenhausen gemeinsam mit der Lebenshilfe Sinsheim und Spielern der achtzehn99 AKADEMIE umgesetzt wurde, hat bei den „Sternen des Sports 2011“ einen Stern in Bronze erhalten.

Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Kinderturngala in Bad Rappenau von der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim vergeben. Anpfiff-ins-Leben-Mitarbeiterin Simone Born, die dieses Projekt initiiert hatte, nahm den Preis gemeinsam mit einem „Spieler“ entgegen.

Sportvereine sind heute aufgefordert, Menschen mit Behinderung zu animieren, zu ermutigen und zu befähigen, so umfassend wie möglich an breitensportlichen Aktivitäten selbstbestimmt teilzunehmen. Die „Anpfiff ins Leben Sportfreunde“ schließen diese Lücke, denn was für viele Jungs und Mädchen völlig normal ist, bleibt für Menschen mit Behinderung oftmals ein Traum. Gebremst durch ihre Behinderung und die begrenzten Möglichkeiten bleiben oft nur Sportangebote in den Betreuungseinrichtungen, die die gewünschten Sportarten nicht oder nur zum Teil abdecken können. Das, was das Vereinsleben ausmacht, also andere Kinder kennenlernen, regelmäßig und vielleicht sogar professionell trainieren, bleibt behinderten Menschen oft verschlossen. Im Sinne der ganzheitlichen Förderung der Kinder und Jugendlichen in den „Anpfiff ins Leben“-Zentren sowie in der achtzehn99 AKADEMIE wirkt sich dieser Aspekt erfahrungsgemäß positiv auf die Persönlichkeitsbildung der „normalen“ Sportler aus. Ein Projekt, von dem beide profitieren: Die Sportler und die Menschen mit Behinderung.

Vor einem knappen halben Jahr startete das Projekt mit einem Training im Förderzentrum Zuzenhausen, als unter der Organisation von „Anpfiff ins Leben“ zwei Partner zusammengebracht wurden: Zum einen der Sozialpartner – die Lebenshilfe Sinsheim – zum anderen der Sportverein, also 1899 Hoffenheim mit seiner (damaligen) U15-Mannschaft. Der Verein stellt die räumlichen Möglichkeiten (Raum, Kabine, Platz) und übernimmt die Patenschaft für die sportliche Begleitung des Projekts. Trainer und Spieler stehen in regelmäßigen Abständen ehrenamtlich zur Verfügung und „frischen“ das Training professionell und abwechslungsreich auf. Der Sozialpartner sichert die Auswahl und allgemeine Betreuung der Teilnehmer und übernimmt die Gestaltung der Übungsstunden mit ausgebildeten Übungsleitern.

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