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ALLGEMEIN
10.11.2011

Orange bringt dieses Mal kein Glück

Erst wollten nicht genügend Hoffenheimer „auf Schalke“ fahren, so dass der Sonderzug des Fanclub-Dachverbands abgesagt werden musste. Dann waren es doch rund 1.000 Fans, die sich aus dem „Kreischgau“ ins Revier aufmachten, die eine Hälfte mit den Bussen der TSG und der Fanclubs, die andere individuell mit dem Zug oder PKW.

Nach den Erfolgen der letzten Heimspiele hofften alle auf eine Fortsetzung dieser kleinen Serie, zumal einige Stammspieler wieder im Aufgebot standen, und so konnte Hoffenheim auf eine lautstarke Unterstützung seiner Fans bauen. Unser Team trat in orangener Spielkleidung an – diese Farbe hat uns einmal Glück gebracht: Das war beim bisher einzigen Sieg in Schalke. Doch diesmal war das Glück nicht herbeizuzwingen, sondern lag eher auf Schalker Seite. So war zumindest das erste Tor der Gastgeber wegen des Handspiels von Raúl sehr umstritten und der Elfmeter – nach zwischenzeitigem Ausgleich durch Ibisevic zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt – in seiner Entstehung eher auf Ungeschick als Absicht zurückzuführen.

Schlussendlich muss man den Knappen aber zum verdienten Erfolg gratulieren – ein Huntelaar machte diesmal den Unterschied, zumal auf unserer Seite zu viele individuelle Fehler auftraten. So richtet sich die TSG im Mittelfeld ein und muss nun gegen die vermeintlich leichteren Gegner punkten, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Gegen Spielende bewarfen Schalke-Anhänger aus dem Oberrang die darunter postierten Hoffenheimer – ein Jugendlicher wurde von einem vollen Wasserbecher mit am Kopf getroffen. Ansonsten verlief aber alles friedlich und störungsfrei, wenn man mal davon absieht, dass ein Fanbus streikte und angeschoben werden musste. Immerhin erfreute dann am Sonntag das Los im DFB-Pokal, das uns im Achtelfinale den FC Augsburg als Vorweihnachtsgeschenk präsentierte.

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