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05.01.2011

La Manga Tag 3: Testspiel gegen Murcia endet torlos

1899 Hoffenheim trennte sich beim ersten von zwei Testspielen im spanischen La Manga von Drittligist Real Murcia torlos. Trotz einiger guter Gelegenheiten auf beiden Seiten endete die Partie im „La Manga Club Football Centre" vor 150 Schaulustigen 0:0.

Die Sonne strahlte, der Rasen präsentierte sich in einem satten Grün. Perfekte Voraussetzungen für das erste Testspiel des Jahres 2011. Es war zugleich die Premiere von Marco Pezzaiuoli als Cheftrainer auf der Trainerbank von 1899 Hoffenheim. Engagiert dirigierte und korrigierte der 42-Jährige sein Team, allzu viel hatte er im ersten Durchgang nicht zu bemängeln. Hoffenheim spielbestimmend mit schönen Kombinationen und gleich zu Beginn mit viel Druck in Richtung gegnerisches Gehäuse. Andreas Beck mit viel Vorwärtsdrang über die rechte Seite, das Zuspiel in die Mitte auf Vedad Ibisevic verpasste der Bosnier nur knapp (7.). Nur vier Minuten später hatte Ibisevic, der sich vor knapp zwei Jahren in einem Testspiel in La Manga das Kreuzbandriss riss, seine zweite Chance des Spiels. Dieses Mal setzte sich Prince Tagoe auf der Außenbahn durch, legte quer auf Ibisevic, der sofort den Abschluss suchte. Das Leder strich rund einen Meter am Tor vorbei.

Gutes Pressing, aber unnötige Ballverluste

In der Folge kamen die Königlichen besser in die Partie, Hoffenheim verzettelte sich in unnötigen Zweikämpfen im Mittelfeld und verlor als Konsequenz zu häufig den Ball. Nach gut einer halben Stunde wussten die Gastgeber einen der Ballverluste im Mittelfeld für ein schnelles Zuspiel in die Spitze zu nutzen. Enrique Garcia Martinez scheiterte mit seinem Alleingang jedoch am Innenpfosten (28.). Auch die zweite Gelegenheit des Drittligisten endete am Torpfosten. Murcia nutze erneut einen Ballverlust für einen schnell vorgetragenen Angriff über die Außenbahn. Martinez tauchte völlig alleingelassen am zweiten Pfosten auf, scheiterte aber zum zweiten Mal am Aluminium. „Wir haben in der ersten Hälfte phasenweise ein sehr gutes Forechecking gespielt, hatten allerdings einige unnötige Ballverluste, die Murcia Möglichkeiten eröffneten", analysiert Pezzaiuoli die ersten 45 Minuten.

Zahlreiche Wechsel nach der Pause

Nach der Pause schickte der Cheftrainer eine auf acht Positionen veränderte Elf ins Rennen. Ihre ersten Minuten im Dress der Hoffenheimer absolvierten David Alaba und Roberto Firmino. Die Leistungen der beiden Neuzugänge bewertete Pezzaiuoli positiv. „David hat ein solides Spiel abgeliefert und erkennen lassen, dass er eine Bereicherung für diese Mannschaft sein kann. Roberto verfügt über eine hohe Spielintelligenz, muss körperlich aber noch zulegen. Das wird sicherlich noch etwas Zeit brauchen, aber diese werden wir ihm natürlich geben." Auch für Tom Starke war es das erste Spiel seit November. Er hielt wie Torhüterkollege Daniel Haas seinen Kasten sauber und wurde nur einmal bei einem Freistoß ernsthaft geprüft (70.). Zuvor hatte Prince Tagoe die größte Chance der zweiten Hälfte, doch der Ghanaer in Diensten von 1899 traf nur die Querlatte (58.). „Wir hatten nach dem Wechsel mit Prince nur noch einen nominellen Angreifer auf dem Platz, dadurch hatten wir nicht mehr die Durchschlagskraft in der Offensive. In der Defensive sind wir jedoch gut gestanden und haben kaum etwas zugelassen. Insgesamt war es ein guter Test für uns, um wieder in den Rhythmus zu kommen", so Pezzaiuoli.

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