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AKADEMIE
22.05.2011

2:0 in Kaiserslautern / U17 zieht mit Freiburg gleich

Mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg beim 1.FC Kaiserslautern wahrte sich die U17 die Chance, am letzten Spieltag am kommenden Wochenende noch in der Bundesliga Süd/Südwest auf den zweiten Platz zu springen und sich somit für das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren.

Nach dem Schlusspfiff wusste die Mannschaft von Trainer Xaver Zembrod nicht so recht, ob sie sich über den Sieg freuen - oder über das Remis des SC Freiburg ärgern sollte. Denn gleichzeitig kam aus dem Breisgau die Kunde, dass der Sportclub im Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart in der letzten Sekunde ausgeglichen hatte. Bei einer Niederlage wären die Hoffenheimer am SC vorbeigezogen und hätten am kommenden Sonntag gegen Ulm aus eigener Kraft den zweiten Platz erreichen können. So aber stehen sie punktgleich und um fünf Tore schlechter auf Rang drei. Die Ausgangslage ist also klar: Gegen die „Spatzen", die um ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt kämpfen, muss ein besseres Ergebnis erzielt werden, als es Freiburg in Augsburg einspielt. Wenn Freiburg gewinnt, benötigen die Hoffenheimer einen um sechs Tore Differenz höheren Sieg...

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Hoffenheimer begannen stark und gingen früh durch Marius Diebold in Führung (12.), verpassten es dann aber, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Auch nach dem Wechsel ging die Zembrod-Elf zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um, immerhin gelang David Etzold in der 71. Minute das erlösende 2:0. „Es war ein glanzloser Sieg, wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt", bilanzierte der Trainer.

„Gegen Ulm werden wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen", versprach der Trainer. „Es prickelt noch. Wir haben noch immer die Chance, Zweiter zu werden, und die wollen wir nutzen." Zum 14. Mal im 25. Spiel blieben die Hoffenheimer ohne Gegentreffer, zudem sind sie die beste Rückrundenmannschaft der Liga. „Wir haben eine überragende Rückrunde gespielt und wollen das auch mit einem Sieg gegen Ulm bestätigen. Danach schauen wir, was unterm Strich dabei rauskommt." Nichts ist unmöglich.

1.FC Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim 0:2 (0:1)
Kaiserslautern:
Sanyang - Smith, Fried, Hinkelmann (55. Brachmann), Sener (55. Toker), Bräuner, Koblenz, Gebhardt, Compagnucci, Wentsch (67. Asamoah), Öhler.
Hoffenheim: Penz - Durmuş, M. Seegert, Süle, Yıldırım, Diebold, N. Seegert (73. Canouse), Özkan, Avdijaj (25. Etzold), Charrier (41. Straub), Karaman.
Tore: 0:1 Diebold (12.), 0:2 Etzold (71.). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Felix Hoffmann (Pfarrweisach). Karten: Gelb für Bräuner.

Daten & Fakten zum Spiel »

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